Er schickte seinen Vater in den Tod und will den Schuldspruch nicht akzeptieren

Maik V. will das Urteil nicht akzeptieren. Seine Verteidigerin legte Revision ein.
Maik V. will das Urteil nicht akzeptieren. Seine Verteidigerin legte Revision ein.

Leipzig - Der wegen Totschlags an seinem demenzkranken Vater (72) verurteilte Maik V. will den Schuldspruch nicht akzeptieren.

Das Landgericht Leipzig hatte den 39-Jährigen in der vorigen Woche zu zehn Jahren und neun Monaten Haft verurteilt (TAG24 berichtete).

Dagegen habe die Verteidigerin Revision eingelegt, sagte ein Gerichtssprecher am Dienstag.

Die Schwurgerichtskammer war überzeugt, dass der Angeklagte seinen hilflosen Vater Paul V. mehrfach mit einem Kantholz auf Kopf und Oberkörper schlug.

Spätestens am 26. März hörte der Sohn auf, seinen an schwerer Diabetes leidenden Vater zu versorgen. Am 30. März starb der 72-Jährige.

Die Anwältin des Angeklagten hatte im Prozess lediglich ein Jahr und fünf Monate Bewährung wegen Körperverletzung und unterlassener Hilfeleistung gefordert.

Der verurteilte Maik V. hatte vor der Polizei gestanden, im Prozess aber alles widerrufen.


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