Landtag erörtert Strategien gegen salafistische Mütter

Düsseldorf - Der Düsseldorfer Landtag befasst sich am Freitag mit Strategien gegen Salafisten. Im Fokus: salafistische Mütter.

Salafistische Mütter verankerten ihre menschenverachtende Doktrin in den Köpfen der Kinder.
Salafistische Mütter verankerten ihre menschenverachtende Doktrin in den Köpfen der Kinder.  © DPA

Zu einer herausragenden Problemgruppe hätten sich Frauen entwickelt, stellen CDU und FDP in ihrem gemeinsamen Antrag an das Parlament fest.

Sie stellten inzwischen einen Anteil von zwölf Prozent der Salafisten-Szene. Die Mütter verankerten ihre menschenverachtende Doktrin in den Köpfen ihrer Kinder und radikalisierten sie, warnen die Koalitionsfraktionen in ihrem Papier.

Nötig sei eine Gesamtstrategie zur Deradikalisierung. Die Regierungsfraktionen fordern unter anderem Fortbildung und Orientierungshilfen für Jugendämter, um Gefahren für Kinder in salafistischen Extremisten-Familien zu erkennen.

Auch Schulen, Ordnungsämter und Sozialarbeiter müssten sensibilisiert werden.

Nach Angaben der Regierungsfraktionen leben derzeit etwa 3000 von bundesweit etwa 11.000 Salafisten in Nordrhein-Westfalen.

Titelfoto: DPA


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