Können CDU und FDP miteinander in NRW regieren?

Christian Lindner (li.) und Armin Laschet (re.): Bald ein Regierungs-Duo?
Christian Lindner (li.) und Armin Laschet (re.): Bald ein Regierungs-Duo?

Düsseldorf - Nach seinem Wahlsieg in Nordrhein-Westfalen hält sich CDU-Spitzenkandidat Armin Laschet die Koalitionsoptionen offen.

"Politik ist kein Wunschkonzert", sagte Laschet am Sonntagabend im ZDF-"heute-journal". Es gehe nun darum zu sondieren, mit wem die CDU die größten Schnittmengen habe. Eine große Koalition mit der SPD wollte er ausdrücklich nicht ausschließen.

In der Wirtschaftspolitik sei man ganz nah an der FDP, sagte der CDU-Politiker. Aber: "Bei der Inneren Sicherheit ist es immer schwierig mit der FDP."

Auf die Frage, warum FDP-Chef Christian Lindner nun davon spreche, CDU und Liberale seien in NRW nicht die gegenseitigen Wunschpartner, sagte Laschet in dem Interview: "Man wundert sich manchmal, da müssen Sie ihn fragen."

Der CDU-Mann erinnerte daran, dass ihm vor der Wahl viele vorgehalten hätten, er sei zu "soft" mit SPD-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft umgegangen. Dies sei aber richtig gewesen, denn man müsse daran denken, dass «man auch nach der Wahl Lösungen finden muss, über Parteigrenzen hinweg».

Auf die Frage, ab wann er mit einem Sieg gerechnet habe, sagte Laschet: "In den letzten Tagen war im Wahlkampf die Wechselstimmung schon spürbar." Er fügte hinzu: "Unsere Wahlkämpfer haben Mut gefasst nach dem Wahlsieg an der Saar."


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