Das alles erwartet Euch bei der Langen Nacht der Dresdner Theater

Dresden - Nun ist's schon der achte Jahrgang: Dass sich die Lange Nacht der Dresdner Theater als fester Programmpunkt im Kulturkalender der Stadt etabliert hat, dürfte unstrittig sein.

Drei Intendanten präsentierten das Programm (v.l.): Jörg Berger (TheaterRuine), Carena Schlewitt (Hellerau) und Peter Theiler (Semperoper).
Drei Intendanten präsentierten das Programm (v.l.): Jörg Berger (TheaterRuine), Carena Schlewitt (Hellerau) und Peter Theiler (Semperoper).  © Thomas Türpe

In diesem Jahr heißt es am 30. März "Vorhang auf". 24 Bühnen kredenzen dann Kostproben aus ihrem Repertoire. Das Spektrum ist wie immer breit, es reicht von Theater, Tanz und Oper bis zu Kabarett und klassischer Musik.

Der Ablauf ist der gewohnte: Alle Theater zeigen zur vollen Stunde eine jeweils 30-minütige Vorstellung. Ab 16 Uhr gibt es bereits einzelne Kinder- und Familienprogramme in einigen Häusern, alle anderen steigen nach und nach ein.

Zwischen den Vorstellungen ist Zeit, das Theater zu wechseln, unter anderem mit speziellen Shuttle-Bussen. Wer gut organisiert ist, kann bis zu fünf Vorstellungen schaffen. Ab Mitternacht wird zur Abschlussparty auf der Schauspielhaus-Bühne geladen.

Beim achten Jahrgang könne man schon von Tradition sprechen, sagt Hellerau-Intendantin Carena Schlewitt. Aber: "Man muss aufpassen, dass es nicht immer das Gleiche ist." Also will man Neues ausprobieren: Die Dresden Frankfurt Dance Company wird das komplette Festspielhaus mit von den Tänzern gestalteten Kurz-Choreografien bespielen - Etüden als Experiment.

Vor allem die Festivalstimmung in der Stadt begeistert Peter Theiler, erstmals als Intendant der Semperoper dabei. Dort gibt es Auszüge aus der "Zauberflöte". Theiler in voller Vorfreude: "Die Dresdner werden von uns allen zum Theater verführt."

Tanzen auf der großen Bühne: Im Schauspielhaus steigt traditionell die Abschlussparty der Langen Nacht der Dresdner Theater.
Tanzen auf der großen Bühne: Im Schauspielhaus steigt traditionell die Abschlussparty der Langen Nacht der Dresdner Theater.  ©  Klaus Gigga

Die besondere Bedeutung der Langen Nacht für kleinere Häuser betont Jörg Berger, Intendant der TheaterRuine St. Pauli: "Für uns ist es die seltene Chance, von einem breiteren Publikum wahrgenommen zu werden." Bei ihm gibt's moderierte Szenen aus "FAUST rockt!". Berger: "Das zeigt unser Profil am besten."

Erstmals dabei ist in diesem Jahr die Dresdner Philharmonie mit einem Late-Night-Special um 22 Uhr im Kulturpalast. Mit Star-Drummer Martin Grubinger wird Fazil Says "Konzert für Schlagzeug und Orchester" gegeben.

Der Vorverkauf beginnt am Freitag um 10 Uhr im Schauspielhaus (online via saxticket). Für 10 Euro (Kinder 5 Euro) gibt es Armbändchen und zwei feste Tickets. Die Bändchen dienen als Fahrausweis für Bus und Bahn und verschaffen Eintritt zu allen Veranstaltungen mit freien Sitzplätzen.

Da nur die Hälfte des Kartenkontingents in den Vorverkauf geht, sind an den Abendkassen aller Theater noch Karten verfügbar.

Titelfoto: Thomas Türpe

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