Frau will ihren Hund aus Tierheim zurückholen und erlebt vor Ort einen Schock

Las Vegas (Nevada) - Ein kleiner Fehler kostete dem Pitbull Sway sein junges Leben: Der 11 Monate alte Hund sollte in einem Tierheim in Las Vegas eigentlich nur für zehn Tage unter Quarantäne gestellt werden, doch jetzt ist er tot, berichtet "news3lv".

Ein 11 Monate alter Pitbull starb in Las Vegas (Symbolbild).
Ein 11 Monate alter Pitbull starb in Las Vegas (Symbolbild).  © 123RF/Mary Swift

Seine Besitzerin, die nur Ayla genannt werden will, erfuhr am Samstag die bittere Wahrheit, als sie das Tier abholen wollte - es war aufgrund einer Verwechslung eingeschläfert worden.

Der Hund war ein Geburtstagsgeschenk von ihrer Cousine gewesen. "Er war mein anderes Kind. Die Kinder schliefen mit ihm. Wir haben ihn nicht draußen gelassen. Er war im Grunde genommen unser Familienmitglied", erklärte Ayla.

Doch bei einer Rangelei mit ihrem Sohn (9) verletzte Sway diesen an der Oberlippe, welche mit einem Stich genäht werden musste. Für den Rüden war dies der Anfang vom Ende.

"Sie spielten nur... und mein Sohn knurrte ihn an und der Hund biss in sein Gesicht..." Das Krankenhaus, in dem der Junge behandelt wurde, alarmierte die Tier-Kontrolle von Las Vegas, woraufhin Sway in die Quarantäne kam.

Am Samstag wollte Ayla ihn wieder abholen. Doch im Tierheim sagte man ihr nur, dass er nicht da wäre. Schließlich kam heraus, dass der Vierbeiner versehentlich eingeschläfert wurde.

Die Tier-Kontrolle gab am Montag zu, dass nach einer Unterbrechung der Kommunikation Fehler gemacht wurden. Das Tierheim bestätigte, dass eine Untersuchung im Gange sei, um genau herauszufinden, warum der Hund eingeschläfert wurde.

Ayla sagte, dass sie will kein Geld wolle, sondern nur Gerechtigkeit für Sway und jemanden, der zur Rechenschaft gezogen wird. Besonders bitter: Ihr Sohn fühlt sich jetzt dafür verantwortlich, dass Sway tot ist.

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