So häufig bleiben Lastwagen an Brücken in Hamburg hängen

Hamburg - Immer wieder kommt es vor, dass Laster unter Brücken in Hamburg hängen bleiben. Seit 2017 war das rund 70 Mal der Fall.

Mit seinem Aufbau ist ein Lastwagen im März 2015 unter einer Hochbahnbrücke am Barmbeker Markt in Hamburg hängengeblieben und stand nur noch auf zwei Rädern.
Mit seinem Aufbau ist ein Lastwagen im März 2015 unter einer Hochbahnbrücke am Barmbeker Markt in Hamburg hängengeblieben und stand nur noch auf zwei Rädern.  © dpa/pressandart/Tim Winzentsen

Allein die Deutsche Bahn zählte in der Hansestadt etwa 50 sogenannten Anfahrschäden, wie der Senat auf eine Kleine Anfrage des CDU-Abgeordneten Karl-Heinz Warnholz mitteilte.

Eine Brücke kam den Lastwagenfahrern besonders häufig in die Quere: die Eisenbahnüberführung über die Elbgaustraße im Stadtteil Eidelstedt.

Hier habe es die meisten Schäden gegeben.

Wie oft diese S- und Fernbahnüberführung gerammt wurde, konnte die Deutsche Bahn dem Senat gleichwohl nicht sagen.

Die Bauwerke des Landesbetriebs Straßen, Brücken und Gewässer kamen vergleichsweise glimpflich weg.

Hier wurden seit 2017 elf Anfahrschäden gezählt.

Gegen die Brücken der Hochbahn krachten acht Mal Fahrzeuge.

Brückenschaden behindert Bahnverkehr nach Sylt

Ein Lastwagen hat die Eisenbahnbrücke zwischen Bredstedt und Langenhorn gerammt. Deswegen gibt es große Behinderungen auf der bahnstrecke nach Sylt.
Ein Lastwagen hat die Eisenbahnbrücke zwischen Bredstedt und Langenhorn gerammt. Deswegen gibt es große Behinderungen auf der bahnstrecke nach Sylt.

Erst am Samstag hieß es wieder Ersatzverkehr auf der Linie U3 zwischen Mundsburg und Barmbek, da ein Lastwagen gegen Brücke gekracht war.

Nach einer Sicherheitsüberprüfung konnte die U-Bahn aber kurze Zeit später wieder normal fahren.

Die Hafenbehörde HPA hatte zuletzt 2017 einen Schaden zu beklagen, als ein hoher Lkw eine Brücke über dem Moorburger Hauptdeich rammte.

Anders als beim Unfall am Montag vergangener Woche in Nordfriesland blieben die Folgen meist überschaubar.

Den Senatsangaben zufolge beliefen sich die Reparaturkosten meist auf eine vier- bis fünfstellige Summe.

Der Unfall zwischen Bredstedt und Niebüll hat zu erheblichen Einschränkungen im Bahnverkehr nach Sylt geführt. Die Reparaturarbeiten sollen mindestens vier Wochen dauern.

Titelfoto: dpa/Benjamin Nolte, dpa/pressandart/Tim Winzentsen

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