Suff-Unfall: Kommt "Lausitz-Luder" mit Bewährung davon?

Vor Gericht erschien Natalie Langer hoch geschlossen. An ihren Suff-Unfall konnte sie sich angeblich nicht mehr erinnern.
Vor Gericht erschien Natalie Langer hoch geschlossen. An ihren Suff-Unfall konnte sie sich angeblich nicht mehr erinnern.

Von Alexander Bischoff

Hoyerswerda/Berlin - Da scheint „Lausitz-Luder“ Natalie Langer (34, „Big Brother“) noch mal mit einem blauem Auge davonzukommen. Im Prozess um den schlimmen Suff-Unfall der sächsischen TV-Blondine (MOPO berichtete) ist die Staatsanwaltschaft am Montag vom Vorwurf des versuchten Mordes abgerückt.

Am 26. Juli 2013 soll die aus Hoyerswerda stammende Langer nach durchzechter Nacht in Berlin Treptow einen Mann (47) umgefahren haben - und einfach davongerast sein, ohne sich um den Schwerstverletzten zu kümmern.

Anders als noch in der Anklage angenommen, geht die Staatsanwaltschaft nunmehr nicht mehr davon aus, dass die volltrunkene Frau das Anfahren des Mannes überhaupt bemerkt hat.

Vor der Kamera zeigte sich „Lausitz-Luder“ Natalie Langer oft recht offenherzig
Vor der Kamera zeigte sich „Lausitz-Luder“ Natalie Langer oft recht offenherzig

In seinem gestrigen Plädoyer forderte der Staatsanwalt nur noch eine Verurteilung wegen fahrlässiger Straßenverkehrsgefährdung in Tateinheit mit fahrlässiger Körperverletzung.

Zudem soll sich Langer der Veruntreuung und Unterschlagung des geleasten Unfall-Mercedes, den ihr damaliger Verlobter heimlich nach Polen geschafft haben soll, schuldig gemacht haben.

Die Alkoholisierung des TV-Sternchens wertet die Staatsanwaltschaft zudem strafmildernd. Sodass der Anklagevertreter am Ende nur zwei Jahre Gefängnis auf Bewährung forderte.

Zudem soll der C-Promi 300 gemeinnützige Arbeitsstunden leisten und für 18 Monate kein Auto mehr fahren dürfen. Ein Urteil fällt am 29. Juli.

Fotos: Henry Gburek, privat


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