Weil der Wolf sein Revier erweitert: Wolfsbüro wird umbenannt

Isegrim hat sich im Freistaat weit verbreitet.
Isegrim hat sich im Freistaat weit verbreitet.

Rietschen - Die Ausbreitung Isegrims im Freistaat ist eine Erfolgsgeschichte. Als sich 2004 das Kontaktbüro „Wolfsregion Lausitz“ gründete, lebten nur ein Rudel und ein Wolfspaar im Freistaat.

Jetzt siedeln die Raubtiere schon in mindestens 17 Territorien. Darum hat sich das Kontaktbüro jetzt auch umbenannt.

Die Wolfsrudel erobern auch den Norden (Königsbrück, Raschütz) und Nordwesten (Gohrischheide) des Landes. Mit dem neuen Namen „Wölfe in Sachsen“ hat sich jetzt auch das Kontaktbüro an die Entwicklung angepasst.

15 Rudel, drei Paare und ein Einzeltier wiesen die Experten im letzten „Monitoringjahr“ (2015/2016) nach. „Vom Cunewalde-Rudel gibt es aktuell keine Nachweise mehr“, teilt das Büro mit. Unklar ist auch, ob das Spremberger Rudel (jagt auch in Sachsen) noch existiert.

Neun Wölfe starben im letzten Jahr, davon fünf durch Autounfälle. Bei der Untersuchung eines überfahrenen Welpen stellte sich heraus, dass das Tier bereits einmal beschossen worden war. Zwei Tiere starben eines natürlichen Todes.

Das Wolfsbüro in Rietschen bekommt bald einen neuen Namen.
Das Wolfsbüro in Rietschen bekommt bald einen neuen Namen.  © Matthias Hiekel

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