Nach Lawine: Suche nach Vermissten geht weiter

Schwangau - Nach dem Lawinenabgang im Landkreis Ostallgäu am Samstagnachmittag wird die Suche nach einem vermissten 43-Jährigen wieder aufgenommen.

Zwei Rettungshelfer stehen neben einem Helikopter. Bei einem Lawinenabgang unweit der deutsch-österreichischen Grenze konnten nach Polizeiangaben mindestens vier Menschen gerettet werden.
Zwei Rettungshelfer stehen neben einem Helikopter. Bei einem Lawinenabgang unweit der deutsch-österreichischen Grenze konnten nach Polizeiangaben mindestens vier Menschen gerettet werden.  © DPA

Das teilte die Polizei am Sonntagmittag mit. Am Samstagabend wurde die Suche nach dem Mann aus dem Landkreis Cham wegen Lawinengefahr und einbrechender Dunkelheit abgebrochen.

Die Lawine hatte am frühen Samstagnachmittag nördlich des Plansees, nahe der deutsch-österreichischen Grenze, sechs Menschen verschüttet (TAG24 berichtete). Vier Menschen konnten gerettet werden, unter ihnen ein 37-Jähriger aus dem Landkreis Garmisch-Partenkirchen. Er erlitt schwere, aber nicht lebensgefährliche Verletzungen.

Ein 42-Jähriger aus dem Landkreis Cham kam ums Leben. Die Suche nach der sechsten Person wurde am Samstagabend wegen Lawinengefahr und einbrechender Dunkelheit abgebrochen.

Wie ein Polizeisprecher erklärte, seien am Samstag insgesamt drei große Lawinen im Grenzgebiet zwischen Österreich und Deutschland abgegangen.

Nach Beurteilung der Situation entschied die Einsatzleitung, die Suche am Sonntag fortzuführen und flog Einsatzkräfte in das Lawinengebiet.

Der Suchbereich gilt weiterhin als lawinengefährdet.

Ein Abhang im Ortsteil Ammerwald ist nach einer Lawine mit Schnee beschüttet. Bei dem Lawinenabgang unweit der deutsch-österreichischen Grenze ist eine Person ist gestorben.
Ein Abhang im Ortsteil Ammerwald ist nach einer Lawine mit Schnee beschüttet. Bei dem Lawinenabgang unweit der deutsch-österreichischen Grenze ist eine Person ist gestorben.  © DPA

Titelfoto: DPA

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