Totschlag? Eltern rufen keine ärztliche Hilfe, obwohl Kind (3) einen Tumor hat

Lawton - Obwohl es schlimm um ihre dreijährige Tochter stand, nahmen die US-Eltern Bonnie Beth Mils-Lilly (42) und Henry Clarence Lilly III (49) keine medizinische Hilfe in Anspruch. Deshalb müssen sich die Eltern nun wegen Totschlags vor Gericht verantworten.

Bonnie Beth Mills-Lilly (42, rechts) and Henry Clarence Lilly III (49)
Bonnie Beth Mills-Lilly (42, rechts) and Henry Clarence Lilly III (49)  © Comanche County Sheriffs Office

Eines Tages standen die Behörden im Wohnmobilwagen, wo die Familie lebte, auf der Matte. Sie reagierten damit auf Gerüchte von einem bewusstlosen Kleinkind, die die Runde machten.

Tatsächlich fanden sie ein schwer krankes Mädchen vor. Das Kind war bewusstlos, atmete glücklicherweise noch und trug einen 17-Pfund-Tumor in sich.

Wie die New York Post schreibt, handelten Ersthelfer geistesgegenwärtig und brachten das Kind ins Krankenhaus.

Dabei wollen einige der Rettungssanitäter bis zu sechs andere Kinder beobachtet haben, die an Ort und Stelle hausten.

Weil die Eltern trotz der schweren Tumorerkrankung keine ärztliche Hilfe anforderten, wurde das Paar festgenommen. Die 42-Jährige und ihr Gatte werden wegen Tötung ersten Grades angeklagt.

Im Falle einer Verurteilung droht beiden eine vierjährige Haftstrafe.


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