Lebensgefahr! Geisterfahrer wendet mitten auf der A9, um Unfallstelle zu umgehen

Schkeuditz - Während eines Löscheinsatzes auf der A9 musste die Feuerwehr Schkeuditz am Freitag eine bedrohliche Entdeckung machen. Ein Autofahrer wendete mitten auf der Fahrbahn, um dem Stau an der Unfallstelle zu entgehen. Damit brachte er nicht nur sich selbst in Gefahr.

Der rücksichtslose Autofahrer konnte nicht mehr zur Rechenschaft gezogen werden.
Der rücksichtslose Autofahrer konnte nicht mehr zur Rechenschaft gezogen werden.  © Feuerwehr Schkeuditz

Auf der A9 in Richtung München war auf der Höhe des Schkeuditzer Kreuzes ein Wohnwagenanhänger in Brand geraten.

Die Feuerwehr Wiedemar, Osmünde, Gröbers, Schwoitsch und Schkeuditz waren vor Ort, konnten den Brand aber relativ schnell wieder unter Kontrolle bekommen.

Bei der Anfahrt zu Einsatzstelle musste die Feuerwehr Schkeuditz dann die unerfreuliche Beobachtung machen, dass ein Autofahrer mitten auf der gesperrten A9 wendete, zur Betriebsüberfahrt zurückfuhr, um dann auf die Überleitung Bundesautobahn A14 aufzufahren.

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"Er gefährdete durch seine Geisterfahrt nicht nur sein eigenes Leben sondern auch das der anderen Verkehrsteilnehmer", berichtete die Feuerwehr Schkeuditz. Auch blockierte er somit die Durchfahrt der Einsatzkräfte.

Die Kameraden fotografierten den Geisterfahrer, konnten ihn aber wegen seinem rücksichtslosen Verhalten nicht mehr zur Rechenschaft ziehen. Die Vollsperrung der Fahrbahn wurde kurze Zeit später aufgehoben.

"Die Polizei ist im Übrigen immer bemüht, schnellstmöglich die Fahrbahn wieder freizugeben beziehungsweise den Verkehr abzuleiten", stellt die Feuerwehr Schkeuditz klar.

Die Kameraden der Feuerwehr wurden zum Brand eines Wohnwagenanhängers auf der A9 alarmiert.
Die Kameraden der Feuerwehr wurden zum Brand eines Wohnwagenanhängers auf der A9 alarmiert.  © Gesamtfeuerwehr Schkeuditz

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