Diese Jungs machen die Lieferkette von Lebensmitteln sichtbar

Passau - Das Passauer Lebensmittel-Projekt "Regiothek" hat gute Chancen, einen Preis für innovative politische Projekte zu gewinnen.

Der Biohof in Kirchberg macht bei der "Regiothek" mit und veröffentlich die Herkunft seiner Produkte und Zutaten.
Der Biohof in Kirchberg macht bei der "Regiothek" mit und veröffentlich die Herkunft seiner Produkte und Zutaten.  © DPA

Die vier Gründer Anton Kohlbauer, Bastian Kühnel, Simon Nestmeier und Alexander Treml wollen mit ihrer Webseite die Lieferketten von Lebensmitteln sichtbar machen.

Geschäfte aus der Region können sich bei der "Regiothek" anmelden und eintragen, wo sie etwa das Mehl für ihr Brot oder das Fleisch für ihre Hamburger gekauft haben. So entsteht auf der Landkarte ein Netz aus Beziehungen, das den Verbraucher möglichst transparent über die Herkunft der Waren informieren soll.

"Eigentlich lässt sich die Plattform auf alle Branchen ausweiten", erklären die Entwickler, entsprechende Anfragen habe es bereits gegeben. Sie wollen sich aber zunächst auf die Lieferwege der Lebensmittel beschränken und da vor allem den kleinen Geschäften mit regionaler Auswahl eine Plattform bieten.

"Discounter würden das Image des Projekts verwässern und nicht stärken." Für Verbraucher ist der Service kostenlos. Bisher sind rund 40 Betriebe bei der "Regiothek" gelistet, die meisten kommen aus der Region rund um Passau. Im kommenden Jahr wollen die Gründer aber Stück für Stück expandieren.

Bei den "Innovation in Politics" - Preisen, die an diesem Samstag zum zweiten Mal vergeben werden, tritt die "Regiothek" in der Kategorie Ökologie an. Veranstalter ist das in Wien ansässige Innovation in Politics Institute. Dort findet auch die Preisverleihung statt.

Alexander Tremel (links oben), Bastian Kühnel (links unten), Anton Kohlbauer (rechts oben) und Simon Nestmeier (rechts unten) wollen einen Beitrag zur Transparenz für den Verbraucher liefern.
Alexander Tremel (links oben), Bastian Kühnel (links unten), Anton Kohlbauer (rechts oben) und Simon Nestmeier (rechts unten) wollen einen Beitrag zur Transparenz für den Verbraucher liefern.  © DPA

Titelfoto: DPA

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