Beliebte Touri-Orte in Österreich von Außenwelt abgeschnitten: Fünf Tote am Wochenende!

Lech - In Österreich sind unter anderem die bekannten Skiorte Lech und Zürs wegen einer Sperrung der Zufahrtsstraßen nicht mehr erreichbar.

Das Schneechaos hält in den Alpen an.
Das Schneechaos hält in den Alpen an.  © Expa/Jfk/APA/dpa

Das teilten die Gemeinden am Sonntagabend auf ihrer Website mit. Auch die Ortschaft Stuben am Arlberg ist wegen der Lawinengefahr von der Außenwelt abgeschnitten.

In Lech starben erst am Samstag mehrere Deutsche durch eine Lawine (TAG24 berichtete). Bei einer Lawinensprengung in den französischen Alpen starben außerdem zwei Pistenarbeiter (TAG24 berichtete).

Wie ORF berichtete, ist auch die Straße nach Ischgl und Galtür gesperrt worden. Darüber hinaus werde im Lauf des Abends die Straße nach Sölden im Ötztal gesperrt. Nach Angaben der Gemeinde Sölden wird in der örtlichen Freizeit Arena ein Notquartier eingerichtet.

In den vom neuen Schneefall betroffenen Regionen Österreichs sind zahlreiche weitere Straßensperren verhängt worden. Dazu zählt auch der Fernpass, eine wichtige Verbindung zwischen Deutschland und Österreich.

Obendrein verschärfen Sturm und - in tieferen Lagen - Regen die Situation. Die örtlichen Lawinenkommissionen wollen am Montagfrüh erneut über die jeweilige Gefahrenlage beraten. In vielen Regionen liegt inzwischen zwischen zwei und drei Meter Schnee.

Update 22.20 Uhr: 17.000 Menschen im Bundesland Salzburg von Außenwelt abgeschnitten

Eine Radfahrerin fährt über eine verschneite Straße in Salzburg.
Eine Radfahrerin fährt über eine verschneite Straße in Salzburg.  © Barbara Gindl/APA/dpa

Nach der Sperrung weiterer Straßen sind allein im österreichischen Bundesland Salzburg insgesamt rund

17.000 Menschen von der Außenwelt abgeschnitten. Wie die Behörden berichteten, wurde am Sonntagabend auch die Straße nach Obertauern wegen Lawinengefahr gesperrt.

Im Ort Rauris allein warteten 3000 Einheimische und 2000 Gäste auf die Aufhebung der dortigen Straßensperren. Die Orte Unken, Lofer, St. Martin und Weißbach nahe der deutschen Grenze seien ebenfalls nicht mehr erreichbar. Gefahr drohe den Eingeschlossenen aber nicht. "Sie alle sind medizinisch versorgt und wohlauf", sagte Markus Kurcz, Einsatzleiter des Landes.

Bis zum Montagabend soll in vielen Regionen teilweise mehr als ein Meter Schnee fallen. Durch den heftigen Sturm sind große Verwehungen zu erwarten.

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