Legida sagt geplante Kundgebung ab

Legida hat die Kundgebung am Montagabend abgesagt.
Legida hat die Kundgebung am Montagabend abgesagt.

Leipzig - Das fremdenfeindliche Bündnis Legida hat seine für Montag in Leipzig geplante Kundgebung abgesagt.

Organisator Markus Johnke begründete dies in einem Internet-Video damit, dass Legida von der Stadt Leipzig auf einen "ungeeigneten" Platz verwiesen worden sei.

Die Stadt hatte entschieden, dass das Bündnis in der Vorweihnachtszeit nicht in der Innenstadt protestieren kann.

Einen Antrag gegen diese Verlegung auf den Bayrischen Platz lehnte das Verwaltungsgericht Leipzig ab.

Stattdessen will Legida mit seinen Anhängern auf dem Weihnachtsmarkt "einen Glühwein" trinken, so Organisator Johnke.

Dabei sitzt er vor einer Adventskerze und trägt eine Weihnachtsmütze. An der Mütze könne man ihn am Abend auf dem Markt erkennen.

Eine geplante Demonstration gegen Hass und Fremdenfeindlichkeit, an der auch Grünen-Chef Cem Özdemir teilnehmen will, findet dagegen statt.

Foto: Ralf Seegers


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