Lehrer fühlen sich von grün-schwarzer Regierung im Stich gelassen

Stuttgart - "Geht’s Ihnen gut an der Schule?" Solche Fragen hat die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft 5700 Lehren im Land gestellt.

Wird sich mit den Ergebnissen auseinandersetzen müssen: Baden-Württembergs Kultusministerin Susanne Eisenmann (CDU).
Wird sich mit den Ergebnissen auseinandersetzen müssen: Baden-Württembergs Kultusministerin Susanne Eisenmann (CDU).  © DPA

Am Montag (11 Uhr) will die Bildungsgewerkschaft die Ergebnisse der Umfrage zur Arbeitszufriedenheit und Arbeitsbelastung an den Schulen im Land vorstellen.

Die Ergebnisse zeigen nach Angaben der Gewerkschaft, dass sich die Lehrer von der grün-schwarzen Landesregierung im Stich gelassen fühlen.

"Nach drei Jahren Regierungszeit wurde viel versprochen und angekündigt – an der Situation am Arbeitsplatz Schule sind aber keine Verbesserungen zu spüren", teilte die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft mit.

Die Landesvorsitzende Doro Moritz will am Montag auch Vorschläge präsentieren, wie die Landesregierung die Lern- und Arbeitsbedingungen an den Schulen verbessern kann.

Zeitmangel ein Faktor

Update 12.25 Uhr: Mehr als 80 Prozent der befragten Lehrer gaben an, dass Zeitmangel und das Gefühl, gehetzt zu sein, ihre Arbeitszufriedenheit sehr stark oder stark beeinträchtigen. Mehr als 60 Prozent waren der Meinung, dass ihre Arbeitszeit nie oder selten ausreicht. Rund 75 Prozent der Teilnehmenden an der Umfrage waren Frauen, 25 Prozent Männer.

Doro Moritz, Landesvorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft, will Vorschläge präsentieren, wie die Lern-und Arbeitsbedingungen an Schulen verbessert werden können.
Doro Moritz, Landesvorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft, will Vorschläge präsentieren, wie die Lern-und Arbeitsbedingungen an Schulen verbessert werden können.  © DPA

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