Lehrer, die Beamte werden wollen, müssen ab sofort zum Arzt

Dresden - Mehr als 5000 Lehrer in Sachsen wollen Beamte werden. Ab sofort können sich diese Bewerber ärztlich untersuchen lassen.

Wer Beamter werden will, muss zum Gesundheits-Check beim Arzt. Auch die mehr als 5000 Lehrer.
Wer Beamter werden will, muss zum Gesundheits-Check beim Arzt. Auch die mehr als 5000 Lehrer.  © 123RF/Symbolbild

Damit wird festgestellt, ob sie gesundheitlich geeignet sind. Die Untersuchung ist Pflicht, weil das Beamtenverhältnis auf Lebenszeit angelegt ist und die Beamten lebenslang vom Staat versorgt werden.

Damit sollen etwa viele krankheitsbedingte Fehlzeiten ausgeschlossen werden. Mit den mehr als 5 000 Antragstellern haben sich 75 Prozent der verbeamtungsfähigen Lehrer beworben, so das Kultusministerium.

Damit falle die Quote höher aus als erwartet. In anderen Bundesländern hätten sich im Schnitt 60 bis 70 Prozent der potenziellen Anwärter beworben.

Neu: Auch alle sächsischen Hausärzte dürfen das nötige Zeugnis ausstellen. Bisher durften dies nur Amts- und Polizeiärzte. Die Kosten übernimmt das Landesamt für Schule und Bildung.

Angesichts des Lehrermangels können in Sachsen Lehrer ab 1. Januar 2019 vorerst befristet bis Ende 2023 verbeamtet werden. Dies gilt aber nur für Lehrkräfte jünger als 42 Jahre.

Für alle anderen wird immer noch nach einer Lösung gesucht.

Titelfoto: 123RF/Symbolbild


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