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Lehrer bedroht, weil sie Flüchtlingen Deutsch beibringen

Chemnitz - Sie engagieren sich selbstlos, helfen Flüchtlingen, unsere Sprache zu lernen. Doch genau das ist es, was sie zur Zielscheibe schlimmer Attacken macht - Sprachlehrer sind ins Visier rechter Extremisten geraten.
Zwei Kurse à 25 Teilnehmer bietet die Sprachschule inzwischen an.
Zwei Kurse à 25 Teilnehmer bietet die Sprachschule inzwischen an.

Von Martin Friedemann

Chemnitz - Sie engagieren sich selbstlos, helfen Flüchtlingen, unsere Sprache zu lernen. Doch genau das ist es, was sie zur Zielscheibe schlimmer Attacken macht - Sprachlehrer sind ins Visier rechter Extremisten geraten.

"Seitdem ich mich ehrenamtlich betätige, werde ich bedroht", sagt ein Deutsch-Dozent (Mitte 40). Vor allem in sozialen Netzwerken wie Facebook muss er üble Beschimpfungen über sich ergehen lassen.

"Auch wenn ich Flüchtlinge am Bahnhof betreue, werde ich verbal immer wieder angefeindet."

Noch schlimmer erging es einer jungen Kollegin, die in einer Kappeler Kirchengemeinde Asylbewerber unterrichtet. "Als ich im November vom Pfarramts-Hof fuhr, flog ein faustgroßer Stein durch die Heckscheibe meines Autos." Die Frau blieb unverletzt, auf dem Stein stand etwas mit "...schlampe". Schon vorher lagen Drohbriefe in ihrem Briefkasten.

Die Lehrer wollen unbekannt bleiben, haben bereits genug Ärger.
Die Lehrer wollen unbekannt bleiben, haben bereits genug Ärger.

Die Sprachlehrer geben auch Integrationskurse in einer privaten Bildungseinrichtung im Süden der Stadt. Deren Sprecher erklärt: "Beide kommen ursprünglich nicht aus Chemnitz. Sie haben nicht damit gerechnet, hier auf solche Probleme zu stoßen."

Die Dozenten wollen anonym bleiben, wie auch ihr Arbeitgeber. Der bundesweit tätige Bildungsträger beschäftigt insgesamt vier Sprachlehrer in seiner Chemnitzer Einrichtung. Er bietet seit Oktober kostenlose Integrationskurse für Asylbewerber an.

"Ich lerne Deutsch, weil ich hier gern arbeiten würde", sagt Mohammad-Ali (23). Der Syrer stammt aus Damaskus, arbeitete dort als Kfz-Mechaniker. Seit drei Monaten ist er in Deutschland.

Sein Landsmann, der Englisch-ArabischÜbersetzer Mohammed (21), sagt: "Ich habe mich geschämt - die Deutschen helfen uns und ich kann nicht in ihrer Sprache ,Danke‘ sagen."

Mohammed ist seit September in Deutschland. Die beiden Syrer kamen über Hörensagen an die kostenlosen Deutschkurse. Die gehen 64 Tage à fünf Unterrichtsstunden.

Mittlerweile gibt es zwei Kurse - ausgebucht mit jeweils 25 Teilnehmern, die auch aus Afghanistan, Eritrea, Marroko, dem Kosovo, dem Iran und Irak kommen.

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