Lehrer beschimpft Kollegen als Nazis und redet sich mit dieser Aussage dreist raus

Skurrile Vorfälle an einer Münchener Schule. (Symbolbild)
Skurrile Vorfälle an einer Münchener Schule. (Symbolbild)  © DPA

München - Weil er Kollegen mehrfach als rechtsradikal und als Nazis bezeichnet hatte, verlor ein Münchner Lehrer im vergangenen Jahr seinen Job. Er klagte gegen die Suspendierung. Das Gericht wollte seinen hanebüchenen Erklärungen aber nicht folgen und gab der Klage nicht statt.

Nach mehreren Berichten der "Abendzeitung" ereigneten sich die Vorfälle am Münchner Michaeli-Gymnasium Ende Januar 2016. Unter anderem soll der Lehrer die Direktorin als "rechtsradikal" und das Gymnasium vor versammelten Kollegen im Lehrerzimmer als "Nazi-Schule" bezeichnet haben.

Die Folge: Er wurde zum Ende des Schuljahrs vom Kultusministerium entlassen. Das wollte der Lehrer allerdings nicht auf sich sitzen lassen und reichte Klage gegen die Suspendierung ein.

Er erklärte sein Verhalten damit, dass die Direktorin Vorbehalte gegen ihn gehabt hätte, da er Anfang 2016 erst nach langer Krankheit wieder in den Dienst zurückgekehrt sei.

Auch habe er der Direktorin nicht vorgeworfen "rechtsradikal" sondern "recht radikal" zu sein. Und er habe das Gymnasium als "Bazi-", nicht als "Nazi-Schule" bezeichnet.

Doch das Gericht wollte dem Lehrer seine Ausführungen nicht so recht abkaufen und berief sich dabei auch auf Aussagen aus dem Kollegium. Nach denen soll der Suspendierte bei seinem Ausraster im Lehrerzimmer das Wort "Nazi" sogar laut buchstabiert haben.


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