Sportplatz von Schule wird aufgebuddelt: Schrecklich, was man darunter findet

Huaihua (China) - Vor 16 Jahren verschwand ein Lehrer in China unter mysteriösen Umständen spurlos. Nun wurde er gefunden - tot unter einem Sportplatz!

Ermittler stehen am Sportplatz, der aufgebuddelt ist.
Ermittler stehen am Sportplatz, der aufgebuddelt ist.  © Twitter/@globaltimesnews

Deng Shiping, der zum Zeitpunkt seines Verschwindens an der Deng Shiping arbeitete, war damals mit der Überwachung des Baus eines neuen Sportplatzes beauftragt worden.

Doch offenbar wurde da ordentlich gepfuscht, weswegen Deng sich weigerte, die Bauleistung abzunehmen. Er warf den Bauarbeitern vor, Abstriche gemacht zu haben."Er glaubte, dass es ernsthafte Bedenken in Bezug auf die Verarbeitungsqualität gibt", erinnert sich sein Bruder laut Yahoo News.

Dass die Chefs jener Firma, die sich um den Sportplatz gekümmert hatte, mit dem Direktor der Schule verwandt waren, wurde dem Chinesen dann offenbar zum Verhängnis.

Denn nachdem der Lehrer die Arbeit der Firma bei der Bezirksregierung gemeldet hatte, verschwand der damals 52-Jährige.

Seitdem versuchten Ermittler den mysteriösen Vermisstenfall aufzuklären. Eine heiße Spur ergab sich, als die damaligen Auftragnehmer vor kurzem wegen Korruptionsvorwürfen verhaftet worden waren. Im Verhör kam man auch auf Deng Shiping zu sprechen und die Mitarbeiter ließen durchblicken, dass sich mehr über sein Verschwinden wussten, als bisher klar war.

Am Ende kam heraus, was die Polizei und Dengs Familie schon lange geahnt hatte: Der ehemalige Lehrer wurde vor 16 Jahren ermordet!

Und auch die Leiche des Mannes sollte schnell gefunden werden, nachdem sich die Baufirma-Mitarbeiter weiter geständig zeigten und erklärten, sie hätten den Toten unter dem Sportplatz gegraben. Dort fanden die Ermittler bei Grabungen schließlich die Überreste von Deng Shiping. Ihre Tat hätten die Mörder aus Angst, dass der Lehrer sie und ihren Pfusch verrät, begangen.

Nach mehr als 16 Jahren konnte die Akte des Vermissten geschlossen und die Täter verurteilt werden. Nun muss nur noch geklärt werden, ob damals auch der Schulleiter seine Finger mit im Spiel hatte.

Titelfoto: Twitter/@globaltimesnews

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