Albtraum nach Spinnen-Biss: Gärtner verliert sein Bein

Leicester (England) - Na, Angst vor Spinnen? Dann solltet Ihr diesen Artikel lieber nicht lesen! Nach einem ganz normalen Arbeitstag verspürte Andy Perry (46) starke Schmerzen am rechten Bein. Es schwoll so stark an, dass es amputiert werden musste!

Seit dem Spinnen-Biss sitzt er im Rollstuhl.
Seit dem Spinnen-Biss sitzt er im Rollstuhl.  © Screenshot/Crowdfunding Just Giving

Der Fall von Andy Perry wurde erst jetzt bekannt. Der Daily Mail erzählte er, was ihm Schreckliches vor drei Jahren passierte.

Alles begann bei einem ganz normalen Arbeitstag. Perry erlitt plötzlich starke Schmerzen, musste sich übergeben. Im Krankenhaus fanden die Ärzte heraus, dass er eine Blutvergiftung hatte. Die Ursache dafür blieb zunächst unklar.

Erst während eines täglichen Bluttests kam alles ans Licht. Ein Assistent entdeckte kleine rote Pünktchen an Perrys Knöchel, die auf einen Spinnen-Biss einer "Falschen Schwarzen Witwe" hindeuteten.

Die Ärzte verordneten Antibiotika. Doch der Horror wollte nicht enden. Die Schwellung am Bein und die Schmerzen blieben. Perry: "Es ging so weit, dass ich meinem behandelnden Arzt drohen musste, ich würde mir das Bein mit einer Kettensäge absägen. Ich wurde immer verzweifelter."

Schließlich fand Perry einen Arzt, der ihm das Bein abnahm und ihn von den Schmerzen befreite. Seitdem sitzt der 46-jährige Engländer im Rollstuhl und bekommt bald eine Prothese.

Damit er seinen Garten auch mit dem Rollstuhl befahren kann, soll dieser behindertengerecht umgebaut werden. Dafür sammelt Perry jetzt Spenden auf einer Crowdfunding-Website.

"Falsche Schwarze Witwen" wurden auch in Deutschland entdeckt.
"Falsche Schwarze Witwen" wurden auch in Deutschland entdeckt.  © 123RF
Bild von Perry und seiner Familie auf der Crowdfunding Website.
Bild von Perry und seiner Familie auf der Crowdfunding Website.  © Screenshot/Crowdfunding Website

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