Leiche im See als Pferdehof-Mörder identifiziert

Am Samstag barg die Polizei eine Leiche aus dem Cospudener See.
Am Samstag barg die Polizei eine Leiche aus dem Cospudener See.

Leipzig - Nachdem die Polizei am Samstag eine Leiche aus dem Cospudener See geborgen hatte, steht nun zweifelsfrei fest: Es handelt sich um den Mörder vom Pferdehof Leipzig-Knauthain.

Der 43-jährige Entdecker war gegen 14:30 Uhr mit seinem Surfbrett auf dem See in der Nähe des Inselbriefkastens unterwegs, als ihm der tote Körper auffiel.

An Land informierte er direkt die Polizei, die die Leiche zusammen mit der Feuerwehr bergen konnte. Kriminalbeamte und ein Rechtsmediziner untersuchten daraufhin den Fundort genauer.

Die bei der Leiche gefundenen Ausweisdokumente wiesen bereits darauf hin, dass es sich um den gesuchten Mörder handeln könnte.

Die Ergebnisse der Obduktion ergaben am Montag, dass kein Zweifel mehr an der Identität des Toten bestehe. Bei dem gefundenen Leichnam handelt es sich um den Österreicher Hermann Haase (50).

Eine Schussverletzung am Kopf lässt die Ermittler von einem Selbstmord ausgehen. "Wann und wo genau am See er sich erschossen hat, wissen wir noch nicht. Insoweit laufen die Ermittlungen weiter", so Staatsanwältin Jana Friedrich (32) zu Mopo24.

Dem wegen Mordes international gesuchten Haase wurde vorgeworfen, am 3.12.2015 den 52-jährigen Besitzer des Reiterhofs in Leipzig-Knauthain erschossen zu haben. Die Ermittlungen zur Tat sind bis heute noch nicht abgeschlossen. Auch die verwendete Waffe konnte bislang nicht aufgefunden werden.

Am Montag wurde die Leiche dann eindeutig als die des Österreichers Hermann Haase (50) identifiziert.
Am Montag wurde die Leiche dann eindeutig als die des Österreichers Hermann Haase (50) identifiziert.
Tagelang suchte die Polizei das Gebiet rund um das Elsterflutbett nach einer Leiche ab.
Tagelang suchte die Polizei das Gebiet rund um das Elsterflutbett nach einer Leiche ab.
Zwei Taucher suchen den See ab. Sie werden durch Seile am Ufer gesichert.
Zwei Taucher suchen den See ab. Sie werden durch Seile am Ufer gesichert.
Winterliche Bedingungen bei der Suche: Wassertemperatur 3-4 Grad, Lufttemperatur -5.
Winterliche Bedingungen bei der Suche: Wassertemperatur 3-4 Grad, Lufttemperatur -5.

Fotos: Ralf Seegers (3), Alexander Bischoff (1), Polizei (1)


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