Prozessbeginn um Leiche im Kofferraum: Frau in Tiefgarage erdrosselt

Bamberg/Nürnberg - Weil er eine Frau nachts in einer Tiefgarage vergewaltigt und getötet haben soll, steht von Donnerstag an ein 22-jähriger Mann vor dem Landgericht Nürnberg-Fürth.

Im Auto seines Opfers wurde der mutmaßliche Täter erwischt und festgenommen.
Im Auto seines Opfers wurde der mutmaßliche Täter erwischt und festgenommen.  © Carsten Rehder/dpa (Symbolbild)

Im Zustand nicht ausschließbarer Schuldunfähigkeit soll er laut Staatsanwaltschaft im November vergangenen Jahres eine 57-jährige Frau im Treppenhaus der Tiefgarage eines Nürnberger Wohnhauses überfallen haben.

Er habe sich an ihr vergangen und sie mit einer übergestülpten Plastiktüte erdrosselt und sie zusätzlich erstochen.

Im Auto seines Opfers war er in derselben Nacht auf der Autobahn 73 bei Bamberg von einer Polizeistreife gestoppt worden, weil er in Schlangenlinien unterwegs war.

Im Kofferraum entdeckten die Beamten dann die Leiche der Frau.

Weil sich in einem Gutachten Zweifel an der Schuldfähigkeit des Mannes ergaben, wurde der ursprüngliche Haftbefehl gegen ihn aufgehoben.

Stattdessen wurde seine Unterbringung in einem psychiatrischen Krankenhaus angeordnet.

Für das Verfahren sind zunächst acht Verhandlungstage vor dem Landgericht bis 13. Januar angesetzt.

Update Frauenleiche im Kofferraum: Beschuldigter schweigt

Im Prozess um eine Kofferraumleiche hat der Beschuldigte am ersten Verhandlungstag vor dem Landgericht Nürnberg-Fürth die Aussage verweigert. Dem 22-Jährigen wirft die Staatsanwaltschaft vor, im November vergangenen Jahres eine Frau in der Tiefgarage eines Nürnberger Wohnhauses vergewaltigt und getötet zu haben.

Weil sich in einem Gutachten Zweifel an der Schuldfähigkeit des Mannes ergaben, wurde der Haftbefehl gegen ihn aufgehoben und stattdessen seine Unterbringung in einem psychiatrischen Krankenhaus angeordnet.

Die 30-jährige Tochter der Getöteten tritt in dem Verfahren als Nebenklägerin auf.

Titelfoto: Carsten Rehder/dpa (Symbolbild)

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