Mann ist seit 57 Jahren spurlos verschwunden, dann macht sein Sohn eine schreckliche Entdeckung

Lake Grove (USA) - Michael Carroll (57) war gerade mit seinen beiden Enkelkindern im Keller zugange, als er eine schreckliche Entdeckung machen musste. Der Fund klärte schließlich einen 57 Jahre alten Vermisstenfall auf.

Die menschlichen Überreste lagen in etwa drei Meter Tiefe. (Symbolbild)
Die menschlichen Überreste lagen in etwa drei Meter Tiefe. (Symbolbild)  © 123RF

Der US-Amerikaner war schon einige Jahre dabei, die Räume des Untergeschosses zu sanieren. Immer wieder hob er dafür Stück für Stück den Keller aus. Als die Bauarbeiten aber zu gefährlich wurden, war Michael gezwungen, seine Aktion abzubrechen.

Vor kurzem probierte er sich aber erneut daran und machte dabei einen grausamen Fund:

Der 57-Jährige grub die Überreste eines Menschen aus... und es handelte sich dabei um einen Angehörigen!

Die Polizei obduzierte das Skelett und fand heraus, dass es sich um Michaels Vater handelte.

George Carroll, ein Koreakriegs-Veteran, war vor 57 Jahren verschwunden. Michael war zu diesem Zeitpunkt gerade einmal acht Monate alt, hatte seinen Vater also nie kennengelernt.

1961, sechs Jahre nachdem sich die Familie ein Haus in Lake Grove gekauft hatte, war George plötzlich verschollen. Damals wurde dem kleinen Michael immer nur erzählt, dass sein Papa sie verlassen hatte, um "etwas zu tun." Er kehrte nie wieder.

Michael Carroll war gerade dabei den Keller zu sanieren, als er eine Leiche fand. (Symbolbild)
Michael Carroll war gerade dabei den Keller zu sanieren, als er eine Leiche fand. (Symbolbild)  © 123RF

Der US-Amerikaner zeigt sich nach seinem Horror-Fund gefasst: "Wir sind damit aufgewachsen, wissen sie", erklärt er gegenüber ABC's Eyewitness News. "Wir haben immer wieder eine andere Geschichte dazu gehört."

Sein älterer Bruder Steven, der zum Zeitpunkt des Verschwindens von George fünf Jahre alt war, meint: "Es wurde nicht wirklich viel darüber geredet. Aber wir wurden als Erwachsene neugierig, wo er sein könnte."

Michael und seine Enkel fanden die verrottete Leiche in etwa drei Meter Tiefe und in der Nähe der Zementmauern. Der 57-Jährige erklärt, dass er nicht einmal groß überrascht war, als er auf die Knochen stieß. Er hätte immer geglaubt, dass sein Vater irgendwo immer Keller wäre.

"In meinen Gedanken hatte ich immer das Gefühl, dass ich so etwas finden würde." Michael ist froh, dass die Suche nach seinem Erzeuger nach Jahrzehnten endlich abgeschlossen ist. "Ich bin froh, dass es vorbei ist."

Außerdem schätzt er sich glücklich, dass er seinen Vater aus diesem "beschissenen" Loch befreit wurde. Nun haben auch seine zwei Schwestern endlich Gewissheit. Sie bekamen sein Verschwinden im Alter von 7 und 9 Jahren schon bewusster mit.

Die Polizei behandelt den Fall um George Carroll als potenziellen Mord. Für Michael eine Aufklärung allerdings nicht mehr vonnöten. Ihn genüge es, dass die Überreste entdeckt wurden. "Es wird eh keine Gerechtigkeit mehr geben."

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