Nach Auto-Unfall: Verletzte Siebenkämpferinnen aus Klinik entlassen

Berlin - Ein Auto-Unfall auf dem Weg vom Olympiastadion zum Team-Hotel beendete am Samstag alle Medailllenträume der beiden Siebenkämpferinnen Mareike Arndt (26) und Louisa Grauvogel (21), wie TAG24 berichtete. Jetzt konnten beide Sportlerinnen die Klinik verlassen.

Die Siebenkämpferinnen Mareike Arndt (26, li.) und Louisa Grauvogel (21) konnten zum abschließenden 800 Meter Lauf nicht mehr antreten.
Die Siebenkämpferinnen Mareike Arndt (26, li.) und Louisa Grauvogel (21) konnten zum abschließenden 800 Meter Lauf nicht mehr antreten.  © DPA (Bildmontage)

Diese frohe Kunde verkündete am Samstag Idriss Gonschinska, Leitender Direktor Sport im Deutschen Leichtathletik-Verband (DLV), bei einer Pressekonferenz: "Ich denke, das sind positive Nachrichten."

Detaillierte Informationen zum genauen Gesundheitszustand der Athletinnen, für die die Leichtathletik-EM so dramatisch endete, wurden nicht mitgeteilt.

Es sei eine Abstimmung zwischen den Klinik- und Verbandsärzten erfolgt, sagte Gonschinska. "Jetzt hat man die Chance, über Physiotherapie und Checks dort noch zu intervenieren. Das ist erst mal ein positives Zeichen. Sehr viel mehr möchte und darf ich nicht sagen."

Bereits am Freitagabend hatte Gonschinska erklärt, dass "keine nachhaltigen oder schwerwiegenden Verletzungen diagnostiziert" worden seien.

Die 21 Jahre alte Grauvogel von der LG Saar und die fünf Jahre ältere Leverkusenerin Arndt konnten den Siebenkampf bei der EM nicht mehr beenden. Auf dem Weg ins Team-Hotel waren die beiden nach Ende der Vormittagssession am Freitag in einen Unfall verwickelt und mussten in ein Berliner Krankenhaus.

Die dritte deutsche Starterin Carolin Schäfer (26) aus Frankfurt saß nicht mit im Auto – sie holte am gleichen Abend die Bronze-Medaille.

Titelfoto: DPA (Bildmontage)


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