Diese Dresdnerin bejubelt WM-Gold

Die gebürtige Dresdnerin Christina Schwanitz holte das erste WM-Gold nach Astrid Kumbernuss.
Die gebürtige Dresdnerin Christina Schwanitz holte das erste WM-Gold nach Astrid Kumbernuss.

Peking - Mission erfüllt: Christina Schwanitz hat sich zur neuen (Kugel-)Kaiserin von China gekrönt.

Die 29 Jahre alte Top-Favoritin hielt dem enormen Erwartungsdruck im „Vogelnest“ stand und sicherte dem deutschen Team mit einem Stoß auf 20,37 m das erste Gold bei der Leichtathletik-WM in Peking.

„Das war ein enger Wettkampf. Ich habe nicht gedacht, dass es so spannend wird. Aber ich habe es geschafft“, sagte die gebürtige Dresdnerin mit feuchten Augen: „Es war nicht so schön zurückzuliegen, aber es ist ein umso schöneres Ende.“

16 Jahre nach dem letzten von drei Titeln durch Astrid Kumbernuss kürte sich Schwanitz als erst zweite Deutsche zur Weltmeisterin im Kugelstoßen, zudem ist sie die erste amtierende Europameisterin, die anschließend auch WM-Gold holte.

Dabei sah es zunächst gar nicht gut aus. Gong hatte gleich im ersten Versuch 20,30 m vorgelegt und Schwanitz wirkte etwas geschockt. Doch sie behielt die Nerven und konterte im dritten Versuch mit ihrem Gold-Stoß.

Am Vorabend ihres Triumphes hatte Schwanitz wieder ihr obligatorisches Beruhigungs-Bier getrunken. Gut schlafen konnte sie trotzdem nicht. „Die Betten sind schrecklich“, sagte sie nach der souveränen Qualifikation am Morgen.

Doch nach zwei Duschen und einem Nickerchen am Mittag war sie dann zum richtigen Zeitpunkt hellwach.

Schwanitz war nach dem Triumph überglücklich.
Schwanitz war nach dem Triumph überglücklich.

Fotos: dpa


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