Leichtsinn oder Blödheit? Jugendliche legen Feuer und erschießen Möwe

Auf die vier Jugendlichen kommt jetzt ein Ermittlungsverfahren zu. (Symbolbild)
Auf die vier Jugendlichen kommt jetzt ein Ermittlungsverfahren zu. (Symbolbild)  © 123RF

Preußisch Oldendorf - Das kann man eigentlich schon nicht mehr als Dummejungenstreich bezeichnen! Obwohl wegen der heißen Temperaturen, die aktuell OWL im Griff haben, ohnehin schon akute Brandgefahr droht, hatten vier Jugendliche im Alter von 15 bis 18 Jahren nichts Besseres zu tun, als in einem Waldstück in Preußisch Oldendorf-Schröttinghausen ein Feuer zu entfachen.

Durch einen Hinweis entdeckte eine Streifenwagenbesatzung das Quartett am Kanal in der Nähe der Landesgrenze zu Niedersachsen. Als die Jugendlichen die Beamten bemerkten, warf ein 15-Jähriger etwas ins Gebüsch.

Natürlich sahen die Polizisten nach, was da weggeworfen wurde und erkannten eine tote Möwe. Die wurde von den Zündlern mit einer Luftpistole erschossen. Außerdem loderte in dem rund 20 Meter breiten Waldstreifen ein Feuer.

Die Beamten forderten die Jugendlichen umgehend auf, das Feuer zu löschen. Wegen der anhaltenden Trockenheit bestand die Gefahr, dass der komplette Wald in Flammen aufgehen könnte.

Die Täter folgten den Anweisungen und löschten den Brand mit Wasser aus dem nahegelegenen Kanal. In einer anschließenden Befragung gab der 15-Jährige schließlich zu, die Möwe erschossen zu haben.

Die von ihm zunächst versteckte Luftpistole stellten die Beamten sicher. Auf das Quartett kommt jetzt ein Ermittlungsverfahren zu.

Titelfoto: 123RF


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