Vegane Sextoys! Dieses Duo eröffnet Alternativ-Shop in Leipzig

Auf ihrem YouTube-Kanal "voegelei Sexladen Kollektiv" halten Claudia und Max ihre Follower auf dem Laufenden über die Entwicklung des alternativen Sexshops.
Auf ihrem YouTube-Kanal "voegelei Sexladen Kollektiv" halten Claudia und Max ihre Follower auf dem Laufenden über die Entwicklung des alternativen Sexshops.

Leipzig - Die Stadt bekommt ihren ersten alternativen Sex-Shop! Im September wollen Claudia Mika und Max Valerij ihren Laden "voegelei" eröffnen.

Hell, gemütlich und sauber- so stellen sich die zwei Leipziger ihren Laden vor. Das Konzept: einfach anders, weg aus der "Schmuddelecke". Seit dem 3. Februar sammeln die beiden dafür Geld über eine Crowdfunding-Aktion. Über 10.000 Euro sind bereits zusammengekommen.

Auf ihrem YouTube-Kanal "voegelei Sexladen Kollektiv" stellen sie das zweiteilige Konzept des alternativen Sexshops vor. Zum einen: der Einzelhandel mit Filmen, Sextoys und Produkten von hoher Qualität zum Anfassen. "Liegt es gut in der Hand? Mag ich das Material?"- solche Fragen sollen bei den beiden direkt im Shop geklärt werden.

Auch vegane Produkte, z.B. Gleitgel, Kondome und Dildos, sollen zum Sortiment gehören.

Lust auf Gemüse? Unter anderem soll es vegane Dildos des Dresdner Unternehmens "SelfDelve" in der "voegelei" geben.
Lust auf Gemüse? Unter anderem soll es vegane Dildos des Dresdner Unternehmens "SelfDelve" in der "voegelei" geben.  © SelfDelve

Der zweite Teil umfasst Workshops und Beratung rund um das Thema Sex. "Wir sind für die Gleichstellung aller Lebensweisen und möchten mit unserem Laden ein Angebot schaffen, wo man alles für eine lustorientierte, authentische Sexualität findet", so Mika und Valerij.

"voegelei"- das bedeutet für die beiden ein Shop ohne Werbung, in dem jede Person "unabhängig von Geschlecht, sexueller Orientierung, Alter, Herkunft und Aussehen" willkommen ist.

Wie sie auf den Namen gekommen sind? "Den hat sich Claudia ausgedacht. Es sollte etwas Lockeres sein, bei dem trotzdem jeder sofort weiß, worum es geht.", so Max Valerij. Und der Bezug zu Leipzig sollte auch nicht fehlen- das "ei" am Wortende lehnt an Instanzen der Stadt an, wie beispielsweise die "Spinnerei" oder die "Vleischerei" in Plagwitz.

Wann und wo genau der Laden eröffnet wird, klärt sich nach dem Ende der Crowdfunding-Aktion. Dann heißt es bei den Leipzigern wohl bald: Ab in die "voegelei"!