Führerschein-Affäre: Für RB-Star Keita wird es richtig teuer

 RB Leipzigs Naby Keita soll für zwei mutmaßlich gefälschte Führerscheine insgesamt 415.000 Euro bezahlen.
RB Leipzigs Naby Keita soll für zwei mutmaßlich gefälschte Führerscheine insgesamt 415.000 Euro bezahlen.  © DPA

Leipzig - Die Affäre um zwei mutmaßlich gefälschte Führerscheine könnte RB Leipzigs Spielmacher Naby Keita (22) ein hübsches Sümmchen kosten.

Nach Informationen der "BILD" erhielt der Mittelfeldspieler mittlerweile Post vom Amtsgericht Leipzig. Der Inhalt: Ein Strafbefehl über insgesamt 415.000 Euro.

Für die ihm vorgeworfene Urkundenfälschung in zwei Fällen, soll Keita 50 Tagessätze zu je 8300 Euro zahlen. Der Betrag wurde anhand seines Einkommens berechnet. Dabei geht das Amtsgericht von einem Gehalt von drei Millionen Euro netto aus.

In der vergangenen Woche war Bekanntgeworden, dass die Staatsanwaltschaft dem RB-Leipzig-Star Urkundenfälschung vorwirft. Die BILD hatte exklusiv darüber berichtet.

Demnach hielten Experten des Landeskriminalamtes zwei von Keita vorgelegte Führerscheine aus seiner Heimat Guinea für "Totalfälschungen" (TAG24 berichtete).

Keita will die Strafe nicht akzeptieren, sein Anwalt hat Einspruch eingelegt. Damit kommt es zum Prozess vor dem Amtsgericht Leipzig - aber wohl nicht mehr in diesem Jahr.


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