Hilfe für die Kleinsten: So oft muss Baby-Krankenwagen ausrücken

Leipzig - Der vor einem Jahr in Betrieb genommene Baby-Notarztwagen "Felix" der Björn Steiger Stiftung in Leipzig hat viele Male kleinsten Patienten geholfen.

Insgesamt zu 181 Einsätze rückte der Baby-Krankenwagen "Felix" schon aus seit letztem Jahr.
Insgesamt zu 181 Einsätze rückte der Baby-Krankenwagen "Felix" schon aus seit letztem Jahr.  © Nico Zeißler

Das Spezialfahrzeug für Frühgeborene und kranke Säuglinge hat bislang 181 Einsätze absolviert, wie die Stiftung am Freitag mitteilte. Er war meist bei Verlegungsfahrten zwischen Geburts- und Spezialklinik unterwegs.

Zum großen Teil war er in Leipzig im Einsatz, er habe aber auch schon Säuglinge aus Berlin, Cottbus, Dresden, Chemnitz, Jena, Erfurt und sogar aus Ljubljana nach Leipzig gebracht.

Das Fahrzeug biete optimal schonende Bedingungen für das Kind und gute Arbeitsbedingungen für das begleitende medizinische Personal, sagte der Leiter der Abteilung Neonatologie am Uni-Klinikum Leipzig, Ulrich Thome. Der Baby-Notarztwagen erfülle Anforderungen, die in normalen Rettungswagen nicht erfüllt werden könnten.

Der Spezialtransporter verfügt über ein spezielles Dämpfungssystem, um Vibrationen, Bodenwellen und Schlaglöcher auszugleichen. Die Babys werden quer zur Fahrtrichtung transportiert, was den Angaben zufolge für die Neugeborenen wesentlich sicherer ist.

Titelfoto: Nico Zeißler