Drohender Dürre-Tod! Wasserwerke müssen Leipzigs Jungbäume retten

Leipzig - Die lang anhaltende Trockenphase erfordert es, dass die Leipziger Wasserwerke die Stadt bei der Bewässerung von Tausenden Bäumen unterstützen.

Ganze Rasenflächen in Leipzig (hier am Rabensteinplatz) sind komplett vertrocknet. Nun sollen 3000 Jungbäume mithilfe der Wasserwerke gerettet werden.
Ganze Rasenflächen in Leipzig (hier am Rabensteinplatz) sind komplett vertrocknet. Nun sollen 3000 Jungbäume mithilfe der Wasserwerke gerettet werden.  © Nico Zeißler

Es soll sich dabei um rund 3000 Jungbäume im Süden und Südwesten Leipzigs handeln. Das Wasser dafür wird der Wasseraufbereitung Knautnaundorf entnommen. Dort wird Wasser aus der Weißen Elster in Filterbecken aufbereitet.

"Als enger Partner der Stadt Leipzig helfen wir ad hoc in dieser Notsituation, um das Grün in der Stadt zu erhalten", sagt der Kaufmännische Geschäftsführer der Leipziger Wasserwerke, Michael M. Theis, und ergänzt: "Wer selbst mit anpacken möchte, kann dem Baum vor der Haustür mit einem Eimer Wasser etwas Gutes tun. Fünf Liter Wasser kosten gerade einmal einen Cent."

Für die häusliche Nutzung stellen die Leipziger Wasserwerke für Leipzig und die Region ausreichend Trinkwasser aus den Großwasserwerken im Muldetal zur Verfügung. "Angesichts des Wetters haben wir natürlich aktuell eine erhöhte Abnahme. Die Wasserwerke sind gut ausgelastet", sagt Theis.

Über die eigene Förderung hinaus wird der weitere Bedarf über Fernwasser der Fernwasserversorgung Elbaue-Ostharz-GmbH abgedeckt.


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