Gleich zwei Strecken betroffen: Kids toben auf Gleisen herum

Die Bundespolizisten fanden die Jugendlichen auf den Gleisen, allerdings auf einer anderen als der gemeldeten Strecke (Symbolbild).
Die Bundespolizisten fanden die Jugendlichen auf den Gleisen, allerdings auf einer anderen als der gemeldeten Strecke (Symbolbild).  © DPA

Leipzig - Für viele Kids ist es ein Ort wie jeder andere, für Bundespolizei und Bahn der pure Stress: Beamte haben am Freitagnachmittag vier Jugendliche in Leipzig von den Gleisen geholt.

Die Deutsche Bahn hatte der Bundespolizei gegen 16.15 Uhr mitgeteilt, dass sich mehrere Kinder auf den Gleisen in Richtung Halle auf Höhe der Slevogtstraße befänden.

Der Bahnverkehr auf der Strecke wurde sofort gestoppt. Die Bundespolizei machte sich auf die Suche nach den leichtsinnigen Jugendlichen.

Tatsächlich entdeckte der Streifenwagen drei Jungen und ein Mädchen im Alter von 14 Jahren auf den Schienen. Allerdings tobten die vier Jugendlichen auf den Nachbargleisen in Richtung Weißenfels herum.

Mit ihrer dummen Aktion hatten sie gleich zwei Bahnstrecken ins Chaos gestürzt. Die Strecke in Richtung Halle war bis 16.40 Uhr gesperrt, die in Richtung Weißenfels bis 17.05 Uhr. Laut Polizeisprecherin Yvonne Manger sind Verspätungen auf den betroffenen Stecken bis in den Abend hinein nicht auszuschließen.

Manger warnte noch einmal ausdrücklich davor, Bahngleise zu betreten oder sich in deren Nähe aufzuhalten: "Gleise sind einfach gefährliche Orte. Die Züge kommen mit hohen Geschwindigkeiten und fast lautlos näher. Im schlimmsten Fall ist es ein tödliches Abenteuer."

Die vier Jugendlichen wurden ihren Eltern übergeben. Die Bundespolizei macht sich nun Gedanken zum Thema Prävention.


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