Linke-Abgeordneter Sören Pellmann geschockt von Bundestag

Im Interview mit Phoenix erklärte Sören Pellmann (40) seine Pläne.
Im Interview mit Phoenix erklärte Sören Pellmann (40) seine Pläne.

Leipzig/Berlin - Am Dienstag traf sich der Bundestag zum ersten Mal seit den Wahlen. Zum ersten Mal mit dabei: Sören Pellmann (40) von der Leipziger Linken. Für den Abgeordneten waren die Verhandlungen zunächst ein Schock.

Er erlangte ein Direktmandat und verdrängte damit CDU-Politiker Thomas Feist aus dem Leipziger Süden (TAG berichtete). Seit zehn Jahren ist Pellmann als Kommunalpolitiker in seinem Wahlkreis verankert, jetzt sitzt er im Bundestag.

Dass es dort zunächst um alles andere als Inhalte der neuen Politik in Deutschland ging, hatte sich "der Bär" anders vorgestellt. "Ich war tatsächlich ein klein wenig erschrocken zu Beginn", sagte Pellmann im Interview mit Phoenix. "Wir haben zum Glück dann aber auch über Inhalte gesprochen, denn die sind für mich maßgebend gewesen."

Der Leipziger will im Bundestag vor allem um die Themen Bildung, Aters- und Kinderarmut und Wohnen kümmern. "Das habe ich gelernt, dafür stehe ich und dafür würde ich auch gern im Bundestag streiten", so Pellmann, der bis zu seiner Wahl in den Bundestag als Lehrer arbeitete. "Ich würde natürlich gerne in den Bildungsausschuss gehen", kündigte der 40-Jährige an.

So möchte er Kindern noch besser helfen können, als in seiner Lehrtätigkeit.


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