Neue Lösungen fürs Bewohnerparken im Waldstraßenviertel

Leipzig - Die Stadt Leipzig hat das Konzept des Bewohnerparkens im Waldstraßenviertel überarbeitet und neue Lösungsvorschläge präsentiert.

Am 29. Oktober hatten Dutzende gegen das für 30. Oktober geplante Inkrafttreten des Bewohnerparkens auf dem Liviaplatz protestiert.
Am 29. Oktober hatten Dutzende gegen das für 30. Oktober geplante Inkrafttreten des Bewohnerparkens auf dem Liviaplatz protestiert.  © Nico Zeißler

Wie Stadtsprecher Matthias Hasberg dem MDR sagte, wurden nun auch die ansässigen Geschäftsleute ins Boot geholt. Demnach seien nun pro Gewerbetreibenden zwei Parkplätze vorgesehen.

Zudem soll die gebührenpflichtige Parkdauer im gesamten Gebiet erhöht werden. "Ursprüngliche Idee waren zwei Stunden, das wollen wir auf drei Stunden anheben", so Hasberg.

Die rechtlich komplizierteste Sache sei eine Regelung für das Parken von Gästen von Bewohnern. "Wir schauen, dass wir eine unbürokratische Lösung finden. Das ist nicht ganz einfach. Wir sind aber guter Dinge, dass wir das schaffen."

Am morgigen Dienstag ist eine Dienstberatung des Oberbürgermeisters Burkhard Jung (61, SPD) geplant. Die Vorschläge sollen Jung dann vorgelegt werden.

Ursprünglich sollte das Bewohnerparken im Waldstraßenviertel bereits zum 30. Oktober in Kraft treten, wurde aber einen Tag zuvor gestoppt (TAG24 berichtete). Bis zum 1. Januar 2020 ist die Regelung ausgesetzt.

Die bereits vorhandenen Verkehrszeichen gelten erst ab 1. Januar 2020.
Die bereits vorhandenen Verkehrszeichen gelten erst ab 1. Januar 2020.  © Nico Zeißler

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