Deutsche Bahn gegen illegale Besetzung des "Black Triangle"

Leipzig - Seit der Räumung des "Black Triangles" am 15. Januar steht die Frage im Raum, was mit dem Gelände passieren soll.

Seit 2016 besetzten Linksautonome das Gelände der Deutschen Bahn.
Seit 2016 besetzten Linksautonome das Gelände der Deutschen Bahn.

Wie die Deutschen Bahn, derzeit Besitzer des Areals, TAG24 auf Nachfrage mitteilte, sei man bereits mit möglichen Käufern im Gespräch. Ein Sprecher der Bahn sagte dazu: "[W]er ein Interesse an der Nutzung der Immobilie hat, kann sich mit uns in Verbindung setzen. Wir sind hinsichtlich eines Verkaufs in alle Richtungen offen."

Es gehe der Bahn bei einem möglichen Verkauf um eine sinnvolle Nutzung, nicht um Rendite, hieß es am Mittwoch vonseiten des Unternehmens. Allerdings man auch ein, dass eine illegale Nutzung, wie sie zuletzt durch die Besetzung entstanden war, nicht gewünscht sei.

Seit 2016 hatten Linksautonome auf dem Areal ein soziokulturelles Zentrum aufgebaut. In Protest gegen die Räumung, bei der etwa 150 Polizisten beteiligt waren, marschierten etwa 500 Menschen einen Tag später durch den Leipziger Süden.

Die Stadt lehnte den Kauf des Geländes bereits ab (TAG24 berichtete). Wie es weitergeht in der Arno-Nitzsche-Straße ist unklar.

Rund 150 Landes- und Bundespolizisten hatten in den frühen Morgenstunden des 15. Januar das Leipziger "Black Triangle" besetzt.
Rund 150 Landes- und Bundespolizisten hatten in den frühen Morgenstunden des 15. Januar das Leipziger "Black Triangle" besetzt.  © Alexander Bischoff

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