Blutiger Streit vor Leipziger Dönerbude

Leipzig - Im Leipziger Süden ist es am Mittwochabend zu einer tätlichen Auseinandersetzung vor einem Dönerimbiss gekommen. Die beiden Streithähne mussten ins Krankenhaus gebracht werden.

Vor einem Dönerimbiss in Leipzig-Kleinzschocher ist es am Mittwoch zu blutigen Auseinandersetzung gekommen. (Symbolbild)
Vor einem Dönerimbiss in Leipzig-Kleinzschocher ist es am Mittwoch zu blutigen Auseinandersetzung gekommen. (Symbolbild)  © Sven Hoppe/dpa

Wie die Polizei am Donnerstag mitteilte, war ein 54 Jahre alter Mann gegen 22.20 Uhr an dem Schnellimbiss in der Dieskaustraße im Stadtteil Kleinzschocher vorbeigelaufen. Er erkannte beim Blick durch das Schaufenster einen Mann, mit dem er seit längerer Zeit Streit hatte.

Der 43-Jährige aus Plagwitz kam aus dem Laden und erhielt von seinem Kontrahenten direkt einen Faustschlag. "Daraufhin stürzte der Geschädigte und der andere schlug ihm mit einer Bierflasche einmal an den Kopf", so Polizeisprecher Uwe Voigt. Die Flasche ging zu Bruch, das Opfer erlitt eine Kopfplatzwunde.

Eingetroffene Sanitäter versorgten die beiden Verletzten.

Bei dem 54-Jährigen wurde ein Cuttermesser gefunden und sichergestellt. Der jüngere Mann hatte frische Schnittverletzungen an der Hand. Voigt: "Ob diese von dem Cuttermesser stammten, ist bisher nicht bekannt. Beide Männer äußerten sich dazu nicht."

Das Messer wird nun untersucht. Die Verletzten wurden in unterschiedliche Krankenhäuser gebracht. Beide zeigten sich gegenseitig wegen Körperverletzung an.

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