So politisch soll die Leipziger Buchmesse 2017 werden

Das Café Europa ist Schauplatz für Diskussionen. Im letzten Jahr waren unter anderen der syrische Philosoph Said al-Azm, der ägyptische Journalist Karim El-Gawhary und Islamwissenschaftler Michael Lüners (v.l.n.r.) vor Ort.
Das Café Europa ist Schauplatz für Diskussionen. Im letzten Jahr waren unter anderen der syrische Philosoph Said al-Azm, der ägyptische Journalist Karim El-Gawhary und Islamwissenschaftler Michael Lüners (v.l.n.r.) vor Ort.  © DPA

Leipzig - Am 23. März startet die Buchmesse in Leipzig. Und dieses Jahr geht es so politisch zu, wie noch nie.

Nicht nur neuer Lesestoff und Autoren werden auf der diesjährigen Buchmesse diskutiert. Mit dem Programm "Europa 21" sollen Denk- und Gesprächsräume geschaffen werden, in denen aktuelle politische Themen im Fokus stehen.

Ob zu Neu-Präsident Donald Trump oder dem gesellschaftlicher Wandel in Europa- im Salon E-U-R-O-P-A kann sich jeder aktiv an Diskussionen beteiligen. Fragen wie "Wer sind 'Wir'?" und "Wer ist 'das Volk'?" sollen im Café Europa in der Halle 4 (E401) zum Nachdenken anregen.

In der Veranstaltungsreihe "Im Brennpunkt" diskutieren Autoren über aktuelle Themen aus der europäischen Lebenswirklichkeit. So ging es im letzten Jahr beispielsweise um die Anschläge in Frankreich, das Schwerpunktthema hieß "Europa im Zeichen von Zuwanderung und Integration".

Zu Gast sind jedes Jahr Künstler, die direkt vom Thema betroffen sind. Auch Autoren, deren Arbeiten in der Heimat verboten sind, erhalten hier eine Plattform. Dieses Jahr soll unter anderem über türkische Politik gesprochen werden.

Die Buchmesse ist Treffpunkt verschiedenster Kulturen und Literaturen und damit auch ein wichtiger Raum für politisches Engagement und die kritische Auseinandersetzung mit aktuellen Themen.


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