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Gastland Rumänien will "Widerstand" auf der Buchmesse

Buchmesse Leipzig fokussiert schwierige politische Lage im Gastland Rumänien

Auf der diesjährigen Buchmesse in Leipzig soll sich viel um das Thema Widerstand drehen.
Auf der diesjährigen Buchmesse dreht sich alles um das Gastland Rumänien.
Auf der diesjährigen Buchmesse dreht sich alles um das Gastland Rumänien.

Leipzig - Auf der Buchmesse dreht sich alles um Widerstand. "Rezist" – deutsch: widerstehen – ist ein Wort, das in Rumänien überall auftaucht. In den sozialen Netzwerken werden unter diesem Schlagwort Infos zu Anti-Korruptions-Protesten gepostet.

Und auch Schriftsteller des diesjährigen Gastlandes der Leipziger Buchmesse (15. bis 18. März) benutzen es oft: "Wir widerstehen als Autorinnen, wie wir auch den komplizierten politischen Verhältnissen zu widerstehen versuchen", sagt die Kinderbuchautorin Ioana Nicolaie.

Die "komplizierten politischen Verhältnisse" sind vor allem ständige Wechsel in der Regierung. Derzeit ist der fünfte Kulturminister am Werk, seitdem die Rumänen und die Buchmesse den Vertrag für den Gastland-Auftritt in Leipzig besiegelt haben.

Es sind also nicht die einfachsten Vorzeichen, unter denen Rumänien sich in Leipzig präsentieren wird. Viel vorgenommen haben sich die Gäste trotzdem. Unter dem Motto "Zoom in Romania" präsentieren sie auf der Buchmesse 40 Neuübersetzungen. Das ist vergleichsweise ambitioniert, werden doch sonst jährlich nur drei bis vier Bücher ins Deutsch übertragen, wie Mihai Mitrica, Chef des rumänischen Verlegerverbandes, sagt.

Vorgestellt werden Romane ebenso wie Sammelbände mit Texten jüngerer rumänischer Autoren. Man wolle dem deutschen Publikum vor allem in Rumänien lebende Schriftsteller bekannt machen, deren Werke bisher zum Teil noch gar nicht ins Deutsche übersetzt wurden, sagt die Programm-Koordinatorin Ioana Gruenwald.

Auch der in Rumänien geborene Schweizer Autor Catalin Dorian Florescu wird auf der Leipziger Buchmesse das Gastland vertreten.
Auch der in Rumänien geborene Schweizer Autor Catalin Dorian Florescu wird auf der Leipziger Buchmesse das Gastland vertreten.

Aber auch in Rumänien geborene und im Ausland lebende, vielfach ausgezeichnete Autoren wie Cătălin Dorian Florescu, Dana Grigorcea und Norman Manea werden auf der Buchmesse erwartet.

Zudem wird Literaturnobelpreisträgerin Herta Müller, die als Angehörige der deutschen Minderheit in Rumänien aufwuchs, eine Lesung mit Musik gestalten.

Deutschland sei ein wichtiger Markt für rumänische Autoren, sagt Verleger-Chef Mitrica. Der heimische Buchmarkt ist überschaubar. 60 Millionen Euro Umsatz mache die Branche pro Jahr in dem 19-Millionen-Einwohner-Land.

"Rumänien ist diese Art Land, in dem man sich jeden Tag fragt, ob es sich lohnt, hierzubleiben oder ob man gehen muss", sagt einer der bekanntesten zeitgenössischen Autoren, Mircea Cartarescu (61). "Alle meine Freunde stellen sich diese Frage fast täglich." Nur vom Schreiben könne man nicht leben, berichten die Autoren übereinstimmend. Praktisch alle Schriftsteller hätten noch andere Jobs als Lehrer, Dozenten, Übersetzer oder auch Journalisten.

Bleiben oder gehen - diese Frage haben vier Millionen Rumänen beantwortet und Arbeit und Zukunft außerhalb des Landes gesucht. "Es ist eine dramatische Situation", sagt der Philosoph und frühere rumänische Kultur- sowie Außenminister Andrei Plesu (69). Die Abwanderung habe gravierende Auswirkungen etwa auf das Gesundheits- und das Bildungssystem. "Und das Land hat zu wenig zu bieten, um die Situation zu verbessern", sagt Plesu. Allerdings sagt er mit Blick auf die Leipziger Buchmesse auch: "Die Kultur funktioniert noch."

Dem pflichtet auch die Autorin Svetlana Carstean bei: "Es gibt in Bukarest auch Gedicht-Lesungen vor 500 Leuten", sagt sie. Für sie sei Schreiben in Rumänien eine Form der Resilienz, ihre Art zu widerstehen. Auch Mircea Cartarescu hat seine Antwort auf die Frage nach dem Bleiben oder Gehen gefunden. «Es gibt auch viel Schönheit in Rumänien, wo man sie nicht erwartet. Es gibt Magie", sagt er. "Ich lebe gerne hier und denke auch nicht mehr daran wegzugehen."

Fotos: DPA

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