Auf frischer Tat ertappt: Leipziger Bundespolizei fasst Automatensprenger

Leipzig - Einsatzerfolg bei der Bundespolizei: Wie die Behörde nun mitteilte, konnte bereits in der Nacht zu Donnerstag ein Automatensprenger auf frischer Tat geschnappt werden. Dabei waren die Beamten eigentlich wegen eines anderen Vergehens ausgerückt.

Die Polizei leitete ein Strafverfahren gegen den 29-jährigen Deutschen ein. (Symbolbild)
Die Polizei leitete ein Strafverfahren gegen den 29-jährigen Deutschen ein. (Symbolbild)  © 123RF/Katarzyna Białasiewicz

Denn in der Nähe der Haltestelle "Miltitzer Allee" hatten mehrere Personen kurz nach Mitternacht eine S-Bahn besprüht.

Als die mutmaßlichen Täter die heraneilende Streifen bemerkten, flüchteten sie in unterschiedliche Richtungen und hinterließen ein etwa 23 Quadratmeter großes Graffiti an der Bahn, so die Behörde.

Die Beamten suchten die Umgebung ab. Dabei bemerkten sie nahe das Haltepunktes "Grünauer Allee" einen vermummten Mann. Als er die Polizisten erblickte, flüchtete er ebenfalls, konnte jedoch bereits nach wenigen Metern gestellt werden. Bei der Durchsuchung seiner Sachen fanden die Beamten nicht zugelassene Pyrotechnik, Kabel sowie ein Sturmfeuerzeug.

Ein Fährtenhund führte die Gesetzeshüter zum Fahrtkartenautomat am Haltepunkt "Grünauer Allee", wo sie in wenigen Metern Entfernung eine Tüte mit Werkzeug und Zündmitteln sicherstellten.

Die Behörde leitete daraufhin ein Strafverfahren gegen den 29-jährigen Deutschen wegen des versuchten Herbeiführens einer Sprengstoffexplosion ein.

Das Verfahren wurde von der Leipziger Polizei übernommen, die nun auch die Ermittlungen weiterführt.

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