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Töteten syrische Flüchtlinge diesen Asyl-Dolmetscher?

Ungeheuerlicher Verdacht gegen drei in Sachsen lebende syrische Flüchtlinge: Mutter (38) und Tochter (17) sowie deren Freund (21) sollen einen Dolmetscher getötet haben, um an dessen Autos und Vermögen zu kommen. 

Von Alexander Bischoff

Das Haus Gerichtsweg 4. In diesen Plattenbau soll der Dolmetscher gelockt und von den Flüchtlingen getötet worden sein. 
Das Haus Gerichtsweg 4. In diesen Plattenbau soll der Dolmetscher gelockt und von den Flüchtlingen getötet worden sein. 

Leipzig/chemnitz - Ungeheuerlicher Verdacht gegen drei in Sachsen lebende syrische Flüchtlinge:

Mutter (38) und Tochter (17) sowie deren Freund (21) sollen einen für das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) tätigen Dolmetscher getötet haben, um an dessen Autos und Vermögen zu kommen.

Bisher halten die Behörden den Fall unter der Decke: Ende November verschwand der seit Jahren in Chemnitz lebende Syrer Farhad S. (35) spurlos.

Der Geschäftsmann hatte es mit einem Dienstleistungsunternehmen, das Übersetzungsdienste und Arbeitskräftevermittlung anbot, zu einigem Wohlstand gebracht. Den zeigte er auch gern - ein luxuriöses BMW-Cabrio war sein Stolz.





Stolz posiert Farhad S. in seinem neuen BMW-Cabrio. Es ist das letzte bekannte Foto des spurlos verschwundenen Dolmetschers. 
Stolz posiert Farhad S. in seinem neuen BMW-Cabrio. Es ist das letzte bekannte Foto des spurlos verschwundenen Dolmetschers. 

Während der großen Flüchtlingswelle im vergangenen Jahr war Farhad S. für das BAMF in Chemnitz als Dolmetscher tätig.

Dabei lernte er auch die hübsche Santa Maria kennen, die mit ihrer Mutter Entessar A. aus Aleppo geflüchtet war.

Den Ermittlungen der Kripo zufolge verliebte sich der Übersetzer in die Jugendliche. Obwohl die junge Frau ihre Liebe bereits dem ebenfalls aus Syrien geflüchteten Mohammad A. versprochen hatte, soll sie sich auf ein Verhältnis mit dem wesentlich älteren Geschäftsmann eingelassen haben.

Als das aufflog, muss die Familie einen teuflischen Plan geschmiedet haben. Wie MOPO24 aus Ermittlerkreisen erfuhr, soll Santa Maria auf Geheiß von Freund und Mutter Farhad S. nach Leipzig gelockt haben.

In dieser Glauchauer Sparkasse schlüpfte der mutmaßliche Mörder in die Identität seines Opfers und räumte das Konto leer. 
In dieser Glauchauer Sparkasse schlüpfte der mutmaßliche Mörder in die Identität seines Opfers und räumte das Konto leer. 

Am Abend des 27. November betrat der Dolmetscher nichts ahnend die Wohnung der Familie in einem Plattenbau am Gerichtsweg. Er sollte sie nicht mehr lebend verlassen.

Die Ermittler gehen davon aus, dass die Mutter des Mädchens und der Freund Farhad S. mit einem Messer töteten. Die Version basiert allerdings auf Indizien. Denn bis heute wurde die Leiche des Dolmetschers nicht gefunden.

Dafür weiß die Kripo, dass Mohammad A. noch in derselben Nacht mit dem BMW-Cabrio des Opfers unterwegs war. Denn der Syrer wurde geblitzt.

Dem Bild maßen die Behörden anfangs keine Bedeutung bei, da das Verschwinden von Farhad S. wochenlang unbemerkt blieb. Erst als der Geschäftsmann Ende Dezember von seinem Bruder als vermisst gemeldet wurde, liefen die Mordermittlungen an.

Farhad S. lebte in Chemnitz und war hier als Dolmetscher in 
Flüchtlings-Einrichtungen tätig
Farhad S. lebte in Chemnitz und war hier als Dolmetscher in Flüchtlings-Einrichtungen tätig

In der Zwischenzeit sollen die drei Flüchtlinge bereits das Konto des Getöteten leer geräumt haben.

Den Ermittlungen zufolge hob Mohammad A. am 30. November in der Sparkassen-Filiale Glauchau vom Konto des Mordopfers 10.500 Euro ab und nahm dabei dessen Identität an.

Zuvor soll er in der Wohnung des Dolmetschers sich dessen Papiere angeeignet haben. Darunter auch den Fahrzeugbrief von Farhad S.' Zweitwagen, einem Audi A 3.

Den verkauften die mutmaßlichen Mörder dann für 4000 Euro an einen Leipziger Autohändler. Besonders dreist: Das BMW-Cabrio des Mordopfers soll Mohammad A. mit einem gefälschten Kaufvertrag auf sich selbst umgemeldet haben.

Dieser Vertrag und das Blitzerfoto brachten die Ermittler schließlich auf seine Spur.

Obwohl es in dem Fall keine Leiche gibt, hat die Staatsanwaltschaft die drei Syrer wegen Mordes angeklagt. Eine Information der Öffentlichkeit erfolgte bisher nicht. Am Dienstag beginnt der Prozess in Leipzig.

In diesem Haus wohnte der Asyl-Dolmetscher. 
In diesem Haus wohnte der Asyl-Dolmetscher. 
Die Wohnung ist immer noch auf ihn angemeldet. In der Küche steht sogar abgewaschenes Geschirr. 
Die Wohnung ist immer noch auf ihn angemeldet. In der Küche steht sogar abgewaschenes Geschirr. 

Fotos: Alexander Bischoff, privat, Ralph Koehler, Bernd Rippert

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