"Bullenschweine!" Polizei verärgert über Beleidigungen während Poggenburg-Demo

Leipzig - Nach der Demonstration von André Poggenburg am Samstag in Leipzig-Connewitz hat sich nun auch die Polizei zu Wort gemeldet. Einige Beleidigungen wollen die Beamten nicht auf sich sitzen lassen.

Die Einsatzkräfte der Polizei wurden während der Demo beschimpft.
Die Einsatzkräfte der Polizei wurden während der Demo beschimpft.  © Anke Brod

Während der Poggenburg-Kundgebung hatte es am Samstag zwei angemeldete Demonstrationen gegeben, einmal unter dem Motto "Schulter an Schulter gegen Faschismus" und eine weitere mit dem Namen "Herz statt Hetze".

Aus den Reihen der Teilnehmer ersterer Veranstaltung, die durch "Die Linke"-Stadträtin Juliane Nagel angemeldet worden war, hatte es laut der Polizei beleidigende Äußerungen gegen die eingesetzten Beamten gegeben. Diese wurden mit "Bullenschweine" beschimpft.

"Es ist meines Erachtens nach nicht hinnehmbar, dass die, die das Versammlungsrecht nutzen, diejenigen beschimpfen und beleidigen, welche das Versammlungsrecht gewährleisten und schützen. Dass hier unter anderem Äußerungen, wie 'Bullenschweine' getätigt werden, ist nicht akzeptabel", bekräftigt Polizeipräsident Torsten Schultze.

Insgesamt seien aber alle Kundgebungen und Demonstrationen friedlich verlaufen. Lediglich drei Ordnungswidrigkeiten und einem Fall wegen des Verdachts des Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte werden aktuell ermittelt.

Am Samstagvormittag war André Poggenburg unter dem Motto "Ja zu Leipzig - nein zu Linksextremismus" in der Brandstraße in Leipzig-Connewitz aufgetreten. Etwa zehn Personen hatten der Kundgebung beigewohnt (TAG24 berichtete).

Rund 600 Personen hatten gegen den Auftritt von André Poggenburg demonstriert.
Rund 600 Personen hatten gegen den Auftritt von André Poggenburg demonstriert.  © Anke Brod

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