Nach Krawallen in Connewitz: Kommen die Täter endlich vor Gericht?

Polizisten führen im Januar 2016 einen Randalierer ab.
Polizisten führen im Januar 2016 einen Randalierer ab.  © Import

Leipzig - Nach den gewalttätigen Angriffen durch Rechtsextremisten auf etliche Geschäfte und Autos in Connewitz im Januar 2016 (TAG24 berichtete) wurde in fünf Fällen Anklage erhoben.

Ebenso konnten die Ermittler einen weiteren mutmaßlichen Beteiligten ausfindig machen. Das berichtet die LVZ. Vier der Anklagen werden nun im Landgericht Dresden-, ein Fall im dortigen Amtsgericht verhandelt.

Dennoch: 211 mutmaßliche Täter können derzeit nicht vor Gericht verantwortlich gemacht werden. Die Ermittler stehen vor der Schwierigkeit, jedem Verdächtigen eine konkrete Tatbeteiligung nachzuweisen.

Am 11. Januar 2016 hatte eine Meute rechtsextremer Hooligans in Connewitz gewütet: Ingesamt 23 Läden und etliche Fahrzeuge wurden dabei teilweise zerstört. Die Schadenssumme belief sich auf 112 000 Euro.

Titelfoto: Import


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