Drei Jahre nach Connewitz-Krawalle: 32-Jähriger stellt sich bei der Polizei

Leipzig - Nach dem Fahndungsaufruf am Donnerstag in Folge der Ausschreitungen in Leipzig-Connewitz Ende 2015, den TAG24 veröffentlichte, hat sich ein abgebildeter Mann bei der Polizei gestellt.

Der 32-Jährige konnte nicht leugnen, dass er die abgebildete Person ist und stellte sich bei der Polizei.
Der 32-Jährige konnte nicht leugnen, dass er die abgebildete Person ist und stellte sich bei der Polizei.  © Polizei

Wie am Montagnachmittag bekannt wurde, wurde der 32-jährige Leipziger von einem Bekannten auf seine veröffentlichten Fotos angesprochen. Laut Polizei konnte er nicht leugnen, dass er es war. "Nach dieser Erkenntnis begab er sich in der Nacht von Sonntag zu Montag zur Polizei und stellte sich selbst", so Sprecherin Katharina Geyer.

Die Fahndung nach der zweiten Person, die Ihr Euch >>>hier noch einmal anschauen könnt, bleibt weiterhin bestehen. Sie wurde noch nicht gefunden.

Die Gesuchten stehen in Verdacht, an den Eskalationen rund um einem Aufzug der rechten Szene am 12. Dezember 2015 beteiligt gewesen zu sein, der zwischen 13 und 18 Uhr im Leipziger Süden stattfand. Im Zuge dessen kam es zu vielfachen Gewalttaten und Fällen von Landfriedensbruch.

Ab den späten Mittagsstunden eskalierte die Situation in Connewitz und entlang der Karl-Liebknecht-Straße, sowie diversen Quer- und Nebenstraßen. Über Stunden wurden Barrikaden aus Mülltonnen, Baustellensicherungen und Mobiliar aufgebaut und diese teilweise in Brand gesetzt. Zahlreiche Laden- und Gaststättenschaufenster wurden durch Steine beschädigt. Etliche Scheiben an Haltestellen der LVB gingen zu Bruch.

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