Hier gehen Hunderte auf die Straße gegen Unterdrückung

Leipzig - Hunderte Demonstranten zogen am Samstagnachmittag gegen Sexismus, Rassismus und Nationalismus durch die Stadt.

Der Demonstrationszug sorgte kurzzeitig für Sperrungen auf den Straßen.
Der Demonstrationszug sorgte kurzzeitig für Sperrungen auf den Straßen.

"Frauenkampftag ist jeden Tag!", riefen die Protestler, die sich zu Hunderten durch die Südvorstadt bewegten. Mit der Demonstration wollten die Aktivisten gegen Geschlechter-Ungleichheit kämpfen. "Wir verstehen Feminismus als Vielfalt, als antisexistischen, antirassistischen und antikapitalistischen Kampf gegen Unterdrückung und für Freiräume", hieß es in dem Aufruf zu der Aktion.

Noch immer werden viele Menschen aufgrund ihrer sexuellen Orientierung, ihrer Herkunft, Religion, ihres Geschlechts oder Aussehens unterdrückt. Und genau dagegen setzten die jungen Frauen und Männer ein Zeichen.

Die Polizei war mit einem Großaufgebot vor Ort, selbst ein Hubschrauber umkreiste das Geschehen aus der Höhe. Bisherigen Informationen nach verlief der Protestzug friedlich.

"Frauenkampftag ist jeden Tag!", machten die Aktivisten klar.
"Frauenkampftag ist jeden Tag!", machten die Aktivisten klar.
Etliche Einsatzwagen der Polizei begleiteten den Demonstrationszug.
Etliche Einsatzwagen der Polizei begleiteten den Demonstrationszug.
Hunderte junge Männer und Frauen zogen am Samstagnachmittag durch die Stadt.
Hunderte junge Männer und Frauen zogen am Samstagnachmittag durch die Stadt.

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