Demo am Donnerstag: Auch LEGIDA-Gegner melden sich zurück

Zuletzt rief "Leipzig nimmt Platz" im März zum Protest gegen eine Demo der Partei "Die Rechte" auf. Teil nahmen auch Aktivisten von "Jugend gegen Rechts.
Zuletzt rief "Leipzig nimmt Platz" im März zum Protest gegen eine Demo der Partei "Die Rechte" auf. Teil nahmen auch Aktivisten von "Jugend gegen Rechts.  © DPA

Leipzig - Am Donnerstag wird die Leipziger Innenstadt wieder zum Schauplatz politischer Auseinandersetzung. Das Aktionsnetzwerk "Leipzig nimmt Platz" ruft zu einer Demo gegen AfD und LEGIDA auf.

Ab 18 Uhr will das Aktionsnetzwerk auf dem Leipziger Ring Flagge zeigen. Bei der Demonstration sollen unter anderen Vertreter von SPD, Linken, Grünen sowie der Gewerkschaft ver.di sprechen.

Die Aktivisten befürchten, dass der wahrscheinliche Einzug der AfD in den Bundestag "rassistischen und nationalistischen Gruppen Rückenwind verschaffen" könnte.

"Leipzig nimmt Platz" bezieht sich dabei insbesondere auf das fremdenfeindliche Bündnis "LEGIDA", das am Donnerstag ebenfalls wieder auf die Straße geht (TAG24 berichtete).

Das Aktionsnetzwerk will vom Wilhelm-Leuschner-Platz aus über den Martin-Luther- und Dittrichring zum Richard-Wagner-Platz.

Von dort aus geht es weiter über die Katharinenstraße durch die Innenstadt zurück zum Wilhelm-Leuschner-Platz. Zwischenkundgebungen sind an der Thomaskirche, an der "Runden Ecke" sowie am Richard-Wagner-Platz geplant.

Auch das Bündnis "NO LEGIDA" hat sich zurückgemeldet und will die LEGIDA-Demo am Donnerstag mit Gegenprotesten stören.


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