Wie gefährlich ist die Jahnallee? Leipziger Linke will endlich Taten sehen

Leipzig - Die Partei DIE LINKE fordert schnelles Handeln von der Stadt, um die Verkehrssituation in der Jahnalle zu entspannen.

Franziska Riekewald, verkehrspolitische Sprecherin der Leipziger Linken, fordert schnelles Handeln von der Straßenverkehrsbehörde.
Franziska Riekewald, verkehrspolitische Sprecherin der Leipziger Linken, fordert schnelles Handeln von der Straßenverkehrsbehörde.  © DIE LINKE Leipzig

Denn hier wird es auf der engen Straße vor allem für Radfahrer immer gefährlicher. Erst am vergangenen Sonntag war eine Radlerin bei einem Unfall auf der Jahnalle schwer verletzt worden (TAG24 berichtete).

"Fakt ist: Die derzeitige Situation ist lebensgefährlich. Nicht nur für Erwachsene, sondern insbesondere für Kinder ab 10 Jahren, welche sich deshalb in der Jahnallee oft auf dem Fußweg regelwidrig mit dem Fahrrad bewegen", so Franziska Riekewald, verkehrspolitische Sprecherin der Linken, in einer offiziellen Mitteilung.

Sie fordert die Straßenverkehrsbehörde dringend zum Handeln auf. Eine Lösung zur Entspannung könnte beispielsweise die Einführung des Anwohnerparkens im Waldstraßenviertel sein. "Dazu kann ich mir sehr gut eine Begrenzung der Parkplätze in der Jahn-allee auf die Nachtstunden vorstellen", so Riekewald. Denkbar wäre für die Stadträtin auch die Geschwindigkeitsbegrenzung auf Tempo 30 für Autofahrer.

Schon das Bündnis90/Die Grünen hatten einen entsprechenden Antrag zur Regelung der Jahnalle im Stadtrat gestellt. Nun wollen auch die Leipziger Linken den Druck auf die Verwaltung erhöhen.

Auf der Jahnallee kam es in der Vergangenheit häufer zu schweren Unfällen.
Auf der Jahnallee kam es in der Vergangenheit häufer zu schweren Unfällen.  © Ralf Seegers

Titelfoto: Ralf Seegers


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