Sie sollen Die Linke zur stärksten Kraft in Leipzig machen

Leipzig - 2019 geht es für die Leipziger Linke um viel. Die Partei will die CDU als stärkste Kraft im Rathaus ablösen. Drei bekannte Gesichter sollen die Linke bei dieser Mission anführen.

Der alte und neue Vorsitzende Adam Bednarsky und seine beiden Stellvertreter Barbara Höll und Kay Kamieth (v.l.n.r.).
Der alte und neue Vorsitzende Adam Bednarsky und seine beiden Stellvertreter Barbara Höll und Kay Kamieth (v.l.n.r.).  © DIE LINKE Leipzig

Am Samstag wählten die Delegierten auf dem Stadtparteitag einen neuen Vorstand. Sie sprachen dem amtierenden Vorsitzenden Adam Bednarsky auch weiterhin das Vertrauen aus.

Bednarsky wurde mit 72,7 Prozent der Stimmen für eine weitere Amtszeit gewählt. "Das Wahlergebnis ist ein schöner Vertrauensbeweis für die bisherige Arbeit, aber noch mehr Erwartung an die künftige", so der alte und neue Vorsitzende der Leipziger Linken.

Zu seinen Stellvertretern bestimmten die Delegierten die frühere Bundestagsabgeordnete Barbara Höll und den bisherigen Pressesprecher des Stadtverbands, Kay Kamieth. Außerdem gehört die Leipziger Kulturbürgermeisterin Skadi Jennicke dem neuen Stadtvorstand an.

Auf die Verantwortlichen wartet ein Haufen Arbeit. Sie müssen bereits jetzt die Weichen für das Superwahljahr 2019 stellen. Vor allem bei der Kommunalwahl im Mai kommenden Jahres will die Linke in Leipzig punkten. Das Wahlziel lautet: Mit 20 Prozent plus X stärkte Kraft im Leipziger Stadtrat werden.

2014 wurde dieses Ziel nur knapp verfehlt. Damals landete die Linke mit 24,2 Prozent der Wählerstimmen knapp hinter den Christdemokraten (25 Prozent).

Titelfoto: DIE LINKE Leipzig


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