Asylheime werden zu Kitas und Krippen umgebaut

Drei ehemalige Flüchtlingsunterkünfte in Leipzig sollen zu Kitas und Krippen umgebaut werden. (Symbolbild)
Drei ehemalige Flüchtlingsunterkünfte in Leipzig sollen zu Kitas und Krippen umgebaut werden. (Symbolbild)  © DPA

Leipzig - Drei ehemalige und nicht mehr genutzte Asylunterkünfte in Leipzig werden zu Kindertagesstätten und Krippen umgebaut.

Dies bestätigte die Stadt Leipzig auf TAG24-Anfrage. Bei den Ex-Asylheimen handelt es sich um die Gebäude in der Gustav-Mahler-Straße 21 (Zentrum-West), Helenenstraße 26 (Dölitz-Dösen) und Riebeckstraße 63, Haus 2 (Reudnitz-Thonberg).

Das leerstehende Haus in der Gustav-Mahler-Straße soll bis zum ersten Quartal 2018 umgebaut und mit 60 Krippenplätzen ausgestattet werden.

Bereits Ende 2017, spätestens jedoch Anfang 2018, sollen auch die Umbauarbeiten in der Helenenstraße abgeschlossen sein. Dort können dann rund 75 Kinder Platz finden, inklusive "Mischgruppe" für Übergänge in den Kindergarten - allerdings nur "übergangsweise", wie die Stadt mitteilte.

Die bisherigen Bewohner seien entweder in eigene Wohnungen im Leipziger Stadtgebiet gezogen oder in andere Gemeinschaftsunterkünfte verlegt worden, teilte die Stadt Leipzig mit.

Das Objekt in der Riebeckstraße wird aktuell noch als Asylunterkunft genutzt. In dem Haus seien umfassende Sanierungs- und Umbauarbeiten notwendig, um die Voraussetzungen für eine Kita zu erfüllen. Eine Umsetzung werde derzeit noch geprüft. Nach TAG24-Informationen könnten dort ab Ende 2018 rund 150 Kinder betreut werden.

Für alle drei Objekte wurde ein Investitions-Volumen in Höhe von rund drei Millionen Euro veranschlagt.


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