Versöhnung nach wochenlangem Streit wegen eines Films

Leipzig - Diese zwei haben sich wieder lieb: Der Streit zwischen dem Aktionsnetzwerk "Leipzig nimmt Platz" und dem DOK Leipzig ist beigelegt.

Ein Film des letztjährigen DOK-Festivals hatte für Streit gesorgt.
Ein Film des letztjährigen DOK-Festivals hatte für Streit gesorgt.  © DPA

Hintergrund der Debatte war der Film "Lord of the Toys", der im letzten Jahr für hitzige Diskussionen und Kritik sorgte. Diskriminierende Sprache stieß den Mitgliedern von "Leipzig nimmt Platz" damals sauer auf.

In einem gemeinsamen Gespräch wurde der Ärger nun beseitigt. "Wir wollten mit unserer Einlassung zu dem [...] genannten Film keine generelle Kritik am Festival oder dessen Leitung üben, sondern auf die Gefahr der unkommentierten Präsentation hinweisen. Die zum Teil intensiv geführten Diskussionen über den Film sind dabei nicht immer konstruktiv verlaufen", so Jürgen Kasek vom Aktionsnetzwerk.

Vonseiten des Film-Festivals hieß es, in Zukunft solle stärker zusammengearbeitet werden. Leena Pasanen, intendantin des DOK Leipzig stellte klar: "Sowohl als Aktionsnetzwerk als auch als DOK Leipzig tragen wir Verantwortung für gesellschaftliche Entwicklungen und für den Umgangston miteinander."

Gemeinsam wolle man das Festival nutzen, um gesellschaftliche Diskussionen anzustoßen.

Titelfoto: DPA

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