Toter auf den Gleisen: Verspätungen zwischen Leipzig und Dresden

Leipzig/Dresden - Nach einem tödlichen Zwischenfall an einer Bahnstrecke zwischen Leipzig und Borsdorf müssen sich Reisende am Montagmorgen auf Zugverspätungen im Nah- und Fernverkehr einstellen.

Bahn-Reisende müssen zum Wochenstart Verspätungen von bis zu einer Stunde in Kauf nehmen. (Symbolbild)
Bahn-Reisende müssen zum Wochenstart Verspätungen von bis zu einer Stunde in Kauf nehmen. (Symbolbild)  © DPA

Zwischen Leipzig und Dresden sei mit Verspätungen von bis zu einer Stunde zu rechnen, sagte eine Sprecherin der Deutschen Bahn. Der Fernverkehr werde über Falkenberg umgeleitet. Auf der Internetseite der Bahn hieß es auch, dass auch Züge ausfallen würden.

Nach Angaben der Bahn hatte es einen Notarzteinsatz wegen einer leblosen Person gegeben. Ein Sprecher der Bundespolizei teilte mit, dass ein Mensch in der Nacht zum Montag nach einem "Kontakt mit einem Zug" gestorben sei.

Die Identität der Person und die Hintergründe des Zwischenfalls waren zunächst unklar.

UPDATE, 11.45 Uhr: Seit 7.18 Uhr fahren die Züge wieder, sagte die Deutsche Bahn auf Nachfrage von TAG24.

Bei dem Toten handelt es sich um einen 67 Jahre alten Leipziger, so ein Sprecher der Polizeidirektion Leipzig. Er wurde gegen 1.10 Uhr von dem Zug erfasst. Ein Fremdeinwirken schließt die Polizei aus.

Normalerweise zieht die Redaktion es vor, nicht über versuchte Suizide zu berichten. Da sich der Vorfall aber komplett im öffentlichen Raum abgespielt hat, hat sich die Redaktion entschieden, es zu thematisieren.

Solltet Ihr selbst von Selbsttötungsgedanken betroffen sein, bei der Telefonseelsorge findet Ihr rund um die Uhr Ansprechpartner, natürlich auch anonym. Telefonseelsorge, bundeseinheitliche Nummer: 08001110111 oder 08001110222 oder 08001110116123.


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