Immer mehr Sachsen können nachts nicht ruhig schlafen

Zu ruhigen Nachtstunden kommen immer weniger Sachsen. (Symbolbild)
Zu ruhigen Nachtstunden kommen immer weniger Sachsen. (Symbolbild)  © DPA

Leipzig/Dresden - Immer mehr Menschen in Sachsen leiden unter Schlafproblemen, fühlen sich tagsüber schlapp und müde.

Wer kennt das nicht - man wälzt sich stundenlang im Bett und kann nicht einschlafen. Und wenn man dann doch zu ein paar Stunden Ruhe kommt, fühlt man sich am Morgen trotzdem wie erschlagen.

Anscheinend geht es den Sachsen immer öfter so. 70,9 Prozent der Befragten gaben an, in den letzten vier Wochen Probleme beim EIn- und Durchschlafen gehabt zu haben. Das berichtet die DAK.

Laut Gesundheitsreport der Krankenkasse stieg die Anzahl der Menschen, die unter Schlafproblemen leiden, in den letzten sieben Jahren um 113 Prozent an! Diese Entwicklung hat auch mit unserer Arbeit zu tun: Vor allem Schichtdienste, Überstunden und ständige Erreichbarkeit im Job sorgen für eine unruhige Nacht.

Allerdings lässt sich die Mehrheit aller Betroffenen nicht behandeln: Nur 6 Prozent gehen wegen ihrer Schlafprobleme zum Arzt. Gefährlich: Schließlich kann Schlafentzug schwerwiegende gesundheitliche Folgen haben und auch psychische Erkrankungen bedingen.

Nehmen die Sachsen die Müdigkeit auf die leichte Schulter?


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